Soldatenfriedhof Vouziers

Die Ortschaft Vouziers ist eine kleine Stadt in den französischen Ardennen. Vouziers liegt etwa 50 km nordöstlich von Reims und 60 km nordwestlich von Verdun. Vouziers befindet sich zwischen dem Kamm der Ardennen und der Champagne, direkt am Tor zu den Argonnen.

Kriegsgräberstätte Vouziers

Die deutsche Kriegsgräberstätte, die sich mitten im Stadtzentrum befindet, ist nicht besonders gut ausgeschildert. Den großen Zivilfriedhof sollte jedoch jeder finden. Er liegt direkt an der D 983 mit einem großen Parkplatz davor. Der Soldatenfriedhof liegt genau am anderen Ende des französischen Friedhofes.

Namenstafel am Sammelgrab

Zu den Besonderheiten auf dem französischen Zivilfriedhof gehören zwei Gräber.

Das erste Grab ist das des Private E. Woodley. Dieser britische Soldat aus dem Royal Berkshire Regiment hat das Todesdatum 08. August 1918. Zu diesem Zeitpunkt kämpfte die britische Armee in Flandern, in der Picardie und an der Somme. Wie dieser britische Soldat mehr als 250 km weiter nach Süden kam und dann auf einem französischen Friedhof bestattet wurde, bleibt ein Rätsel.

Grab von Private E. Woodley

Das zweite Grab ist das des französischen Kampffliegers Roland Garros. Der Fliegerleutnant stürzte am 05. Oktober 1918 im Luftkampf bei Vouziers ab. Roland Garros war der erste Pilot im Weltkrieg, der ein gegnerisches Flugzeug mit einem durch den Propeller feuernden Maschinengewehr abschoß. Damit wurde er eine zeitlang der gefürchteste Gegner am Himmel über der Westfront. Bereits vor dem Weltkrieg war er weltbekannt, da er als erster Flieger das Mittelmeer überquerte.

Grabstele von Roland Garros

Auf dem deutschen Soldatenfriedhof ruhen heute 4860 deutsche Soldaten, davon 3200 in einem Kameradengrab. Der Friedhof wurde bereits während des Krieges angelegt. Zahlreiche Lazarette, Versorgungslager und militärische Verwaltungseinrichtungen befanden sich in der Etappenstadt Vouziers.

Vouziers
Vom Kirchhof in Vouziers

Ungewöhnlich ist die Tatsache, dass der deutsche Friedhofsteil nach dem Krieg nicht aufgelöst und umgebettet wurde. Dies ist in zahlreichen anderen Orten so geschehen. Gerade nach dem Krieg wurden vielerorts alle Erinnerungen an die deutsche Besatzung beseitigt.

Im vorderen östlichen Teil des deutschen Soldatenfriedhofs befinden sich entlang der Friedhofsmauer einige alte Grabsteine. Sie stammen überwiegend aus vorgenommenen Umbettungen oder waren Bestandteil der Anlage aus dem 1. Weltkrieg.

Das Kameradengrab liegt in unmittelbarer Nahe des Eingangsbereiches. Das ebenerdige Grab ist mit Granitsteinen eingefaßt. Die wenigen identifizierten Gefallenen sind auf Metalltafeln aufgeführt, weisen jedoch in Bezug auf Vorname, Todestag und Dienstgrad Lücken auf. Der Großteil der Gefallenen stammt aus den letzten beiden Kriegsjahren, wobei die nahgelegene Champagne-Front und die Abwehrkämpfe bei Vouziers im Herbst 1918 einen hohen Tribut an Opfern gefordert haben.

Auf einer Tafel steht: „In einem gemeinsamen Grabe ruhen 3200 deutsche Soldaten, 2978 blieben unerkannt.

Auf der äußerst rechten Tafel am Kameradengrab befinden sich weitere Namen, womöglich aus einer Liste umgestalteter Gräber. Unter ihnen steht der Name Leutnant von Rosenberg- Gruszczynski, weitere Angaben fehlen.

Leutnant Franz-Heinrich von Rosenberg- Gruszczynski wurde am 29. Januar 1896 in Metz geboren. Erst 19-jährig fiel er als Kompanie-Offizier im brandenburgischen Leib-Grenadier-Regiment Nr. 8 am 27. September 1915 bei Ripont.

Grab des Wilhelm Ernst Neugart

Wo zu finden:

Die „Langer Max“ Stellung bei Semide

Der kleinen Ortschaft Semide in den Ardennen kommt im Ersten Weltkrieg eine strategische Bedeutung zu. Durch die Nähe der Champagne-Front, günstig gelegen an der Bahnlinie Savigny-sur-Aise – St. Erme, die die Argonnen mit der Champagne verbindet, werden rings um Semide ein großes Netz an Feldbahnen und Rangiergleisen angelegt. Ein Gleis wird bis zum Waldstück Noue Ramon geführt, wo im Jahr 1916 eine Bettung für ein Marinegeschütz 38 SKL/45 angelegt wird. Ziel des Geschützes waren die Eisenbahnknotenpunkte bei St. Menehould und St. Hilaire au Temple.

Bettung des Marinegeschützes

Die Entfernung zwischen Semide und den Zielen lag nah an der maximalen Reichweite. Das zeigt, dass der Standort des Geschützes nicht zufällig gewählt wurde

Hinweistafel zur Bauweise der Bettung

Im Mai 1916 wurde das Geschütz in die Bettung eingesetzt und bleibt bis Mai 1917 einsatzbereit. Die Nutzung des Geschützes bei Semide blieb jedoch gering.
Im November 1916 fanden drei Feuerüberfälle des Geschützes statt.

Vorne und hinten im Bild, der Unterstand für die Ladekanoniere

Hinweis:
Der Weg zur Anlage kann gut zu Fuß vom Ortsrand in Semide bewältigt werden. Am Ende des asphaltierten Weges können sie das Auto parken und über den Feldweg gehen. Dieser ist teilweise sehr aufgeweicht und mit dem Auto nicht passierbar.


Blick auf die Anlage

Die Anlage wurde aufwendig gesäubert und mit Hinweistafeln versehen.

Entlang des Feldweges stehen weitere betonierte Objekte. Ihr Zweck ist leider nicht bekannt.

Betonnierter Eingang entlang der Bahnstrecke

In der Nähe von Semide im Vausselive-Tal entstand ein großes Lager für 1000 Mann. Dieses über 3 Terassen gehende Truppenlager wurde über Feldbahnen aus Semide versorgt.

Vausselive-Lager

Standorte der 38 cm Geschütze „Langer Max“ 1915 – 1917
StellungZiel
Bois de Muzeray Verdun
Ferme Sorel Verdun
Bois de Warphemont Verdun
SemideSt. Menehould, St. Hilaire
Predikboom (Belgien) Dünkirchen, Bergues
Santes Béthune, Bruay en Artois
Coucy Compiègne, Fismes, Villers Coterets
Saint Hilaire le Petit Chalons sur Marne, Suippes, Sainte Ménehould
Hampont Nancy, Dombasle, Lunéville
Zillesheim Belfort, Wesserling

Wo zu finden:

Soldatenfriedhof Chestres

Der deutsche Soldatenfriedhof Chestres liegt 2 km nördöstlich der Stadt Vouziers in den französischen Ardennen und gehört zu einer deutsch/französischen Gemeinschaftsanlage. Auch in Verdun gibt es beispielsweise keine ähnliche Friedhofsanlage. Die Anlage wurde von den französischen Behörden nach dem Ersten Weltkrieg als Sammelfriedhof angelegt. Der Friedhof liegt an der Landstraße D947 Buzancy – Vouziers, südlich außerhalb der Ortschaft Chestres.

Soldatenfriedhof Chestres
Deutscher Soldatenfriedhof Chestres

Auf dem deutschen Teil der Friedhofs ruhen heute 1843 Gefallene, davon 874 in Einzelgräbern und 969 in einem Sammelgrab. Auf dem französischen Teil liegen 2476 Soldaten begraben.

Im vorderen Drittel des deutschen Grabfeldes steht das Friedhofsdenkmal. Eine aus unbearbeiteten Natursteinen zusammengefügte, etwa 2,50 m hohe, Steinpyramide bildet den zentralen Punkt des Friedhofs. Im oberen Bereich findet sich ein in den Naturstein eingearbeitetes Eisernes Kreuz. Darunter steht der Satz:

„Erhaben und ehrenvoll ist es für das Vaterland zu sterben.“

Dieses Denkmal stammt von einem aufgelösten Friedhof aus der Gegend um Olizy, etwa 10 km südwestlich von Chestres.
Das Kameradengrab befindet sich am östlichen Ende der Ehrenstätte. Die Einfassung des Grabes besteht aus hellem Granitstein. Die am vorderen zentralen Bereich befestigten 10 Namenstafeln bestehen aus hellem Granitstein. Die linke Platte trägt folgende Inschrift:

„In einem gemeinsamen Grabe ruhen hier 969 deutsche Soldaten, 869 blieben unbekannt.“

Die demnach 100 namentlich bekannten Toten sind auf den Granittafeln alphabetisch aufgeführt. Den überwiegenden Teil dieser identifizierten bilden Gefallene aus dem Herbst 1918, als im Raum Chestres und Vouziers Abwehrkämpfe stattfanden. Bei Chestres sind insbesondere die Kämpfe um den „Käseberg“ zu erwähnen. Aus den Vormarschkämpfen von 1914 ist nur eine geringe Anzahl an Gefallenen zu verzeichnen.

Einige Bibliographien von Gefallenen heben sich hervor. Es sind Offiziere, die nicht aufgrund ihres Ranges hier Erwähnung finden, sondern da ihr Tod dokumentiert ist. Es handelt sich um Hauptmann von Bosse, Oberleutnant von Schimonsky und Leutnant Freiherr von Nordenflycht.

Hauptmann von Bosse war bis zu seinem Tode am 9. Oktober 1918 Kommandeur der II. Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 406. Das Regiment ist in den Oktobertagen an schweren Abwehrkämpfen beteiligt. Die gesamte Divisions-Artillerie der 202. Infanterie-Division wird schließlich aus dem Gebiet südlich der Aisne zurück genommen. Auch die II./ FAR 406 erhielt diesen Befehl und geht am 09. Oktober über den Fluß zurück, um auf der sogenannten Talma-Höhe erneut in Stellung zu gehen. Der Abteilungsstab wird ebenfalls aus der alten Stellung herausgezogen. Er rückt gegen 6 Uhr früh aus dem Gefechtsstand bei Noiré le Coi ab. Hier ereilt Hauptmann von Bosse das Schicksal. Er fällt tödlich getroffen einem Artilleriegeschoß zum Opfer. Der Erstbestattungsort von Lothar von Bosse ist unbekannt. Heute ruht er in Block 2, Grab 258.

Am 11. Oktober 1918 – nur zwei Tage später – fällt bei Vouziers Oberleutnant d. R. Guido Schimony von Schimonsky vom Feldartillerie-Regiment Nr. 6 als Führer der 8./ Batterie. Als ein Mann seiner Batterie, Unteroffizier Ackermann, in den Morgenstunden des besagten 11. Oktober verwundet wird, will Oberleutnant von Schimonsky dem Verwundeten helfen und eilt zu ihm hin. Er wird hierbei zusammen mit einem weiteren Mann der Batterie tödlich getroffen. Guido Schimony von Schimonsky ruht heute im Block 2, Grab 159.

Soldatenfriedhof Chestres
Grab des Oberleutnant Guido Schimony von Schimonsky

Leutnant der Reserve Hans Freiherr von Nordenflycht fällt westlich der Ortschaft Semide am 01. Juni 1917. Der 25-jährige in Kapstadt geborene Offizier war Offizier der 2./ Batterie des 1. Garde-Feld-Artillerie-Regiments. Offensichtlich werden an diesem Tage mehrere Angehörige der Batterie tödlich verwundet. Am Nachmittag des 03. Juni 1917 findet auf dem Kirchhof von St. Morel, 6 km südlich der Ortschaft Vouziers, die Beisetzung der Gefallenen statt. Wann die Überführung des Leutnants d. R. von Nordenflycht von St. Morel nach Cestres statt fand, lässt sich nicht mehr ermitteln. Sein Grab findet man heute im Block 1 Grab 293.

Vom aufgelösten deutschen Soldatenfriedhof Falaise wurden folgende Offiziere nach Chestres überführt.

RIR 236
Leutnant Adolf Keutmann, Block 2 – Grab 83

Leutnant Josef Kremer, Block 2 – Grab 41

Leutnant Kurt Merten, Block 2 – Grab 31

Sie fielen in den Kämpfen um die Champagne-Ferme zwischen dem 07. und 13. März 1917.

IR 78
Leutnant Kurt Fricke, Block 2 – Grab 128

Auch Leutnant Fricke fällt bei der Abwehr eines französischen Angriffs bei der Champagne-Ferme.

Soldatenfriedhof Chestres
Grab des Leutnant Kurt Fricke in Chestres

IR 111

Leutnant Albert von  Au, Block 2 – Grab 248

Soldatenfriedhof Chestres
Grab des Leutnant von Au in Chestres

Apremont

Apremont ist eine kleine Ortschaft am südlichen Rand der Ardennen. Der Ostausläufer des Argonnerwaldes verläuft nur wenige Hundert Meter vom westlichen Ortsrand entfernt.


Apremont




Straßenansicht in Apremont

Apremont
Apremont

Während des Weltkriegs befanden sich in und um Apremont umfangreiche Einrichtungen der deutschen Armee. So gab es in im Dorf unter anderem ein Betriebsamt der Argonnenbahn (Feldbahn) und in der Nähe das Munitionslager Zillertal. Nördlich von Apremont befand sich der Feldbahnhof Klein-Zwickau. Auf halben Weg zum Lager Borrieswalde lag  der Bahnhof Beuthen.
Weitere Verbindungen führten nach Châtel, zum Noltelager und nach Marcq.


Die Kirche in Apremont

Apremont
Apremont

Blick auf Apremont

Apremont
Apremont


Um die Mesnil-Ferme herum stehen zwei größere Beton-Bauten. Ihr Nutzung ist nicht weiter bekannt.

Apremont
Betonbau auf Höhe westlich von Apremont (Mesnil-Ferme)
Apremont
Betonbau an der Aire nördlich Apremont




Wo zu finden:

Bahnhof Autry und Saalburg-Lager

Autry
Die Umgebung des Bahnhofs heute

Der Bahnhof Autry liegt westlich des gleichnamigen Ortes im Département Ardennes in Frankreich.

Die vorbeiführende Feldbahn verband den Vollbahnanschluss in Cernay im Süden mit den Ortschaften Vaux-le-Mouron, Mouron und weiteren Ortschaften im Norden mit Vouziers.

Autry
Bahnhof Autry um 1916
Autry
Ehemaliger deutscher Beton-Unterstand

Unweit des Bahnhofs befand sich ein großer Lagerkomplex rings um das Saalburg-Lager. Dessen Namensgebung stammt von hessischen Einheiten, die dort ihre Ruhelager anlegten. Die Saalburg ist ein, auf dem Taunuskamm nordwestlich von Bad Homburg vor der Höhe gelegenes, ehemaliges Kastell des römischen Limes.

Saalburg
Eingang zum Lager Saalburg


Zum Lagerkomplex Saalburg-Lager gehörten weiterhin:

  • Waldlager Autry
  • Artillerie-Protzenlager I. und II.
  • Hüttenlager
  • Pionier-Hauptpark

Weiter westlich lag das Lager Schwerinsburg.

Autry
Pionier-Park der 9. Landwehr-Division

Erwähnt ist das Lager Saalburg beispielsweise beim Reserve-Infanterie-Regiment 81 aus Meschede (II./ Siegen, III. Wetzlar):

…Vor allen Dingen sollten die Nerven zur Ruhe kommen. In Charlerange und Brézy, den Hauptruheorten des Regiments, sowie später in den Lagern von Schwerinsburg und Saalburg war das auch im Allgemeinen der Fall. Sie wurden zunächst von der feindlichen Artillerie – von Ausnahmefällen abgesehen – in Ruhe gelassen…

…In den neu entstandenen, den Bedürfnissen des Krieges angepassten Lagern, Saalburg bei Lager Autry und Schwerinsburg bei Schlößchen Franc Fossés, waren günstigere Verhältnisse. Die lagen in Wäldern, waren also der unmittelbaren Sicht des Feindes entzogen, und erst seine Flieger entdeckten sie, jemehr die Fliegerei sich ausbildete und sich auf ihren späteren hohen Stand hob. Große Unterstände – vor allem gegen Fliegerbomben – wurden in ihnen gebaut. Die Verpflegung war damals gut und reichlich. An den Nachmittagen fanden Turnspiele statt, die dann schließlich in Abhaltung eines Mannschafts-Sportfestes gipfelten…






Deutsche Kapelle in Falaise

Die Kapelle von Falaise wurde zwischen 1917 und 1918 von deutschen Soldaten am Rande eines deutschen Soldatenfriedhofes erbaut. In den Jahren 1928 – 1930 erfolgte durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. die Umbettung der Gefallenen auf den zentralen Soldatenfriedhof nach Chestres.

Hier finden sie eine Namensliste der umgebetteten Soldaten einschließlich Geburtsort.
Umbettungen von Falaise nach Chestres


Falaise
Kapelle 1917

Erbaut wurde die Kapelle vom Reserve-Infanterie-Regiment 236 aus Köln-Deutz. Das Regiment wurde im Oktober 1914 aufgestellt. Nach Einsätzen in Flandern und an der Somme kam das Regiment Ende September 1916 in die Champagne. Dort blieb es bis Mitte August 1917 um dann später im November 1917 noch einmal dorthin zurückzukehren.


Falaise
Kapelle in Falaise


Es war in der Nachkriegszeit durchaus üblich, dass solche Bauwerke, die durch Deutsche errichtet wurden aus unterschiedlichen Beweggründen zerstört wurden. Die Kapelle von Falaise blieb jedoch wie durch ein Wunder von der Zerstörung verschont.

Allerdings erfolgten auch keinerlei Instandsetzungsarbeiten in den vergangenen 90 Jahren, was unweigerlich dazu führte, dass die Kapelle kurz vor dem endgültigen Verfall stand.

Die „Falairats d’Argonne”, ein historischer Verein aus Falaise hat die Initiative zur Rettung der Deutschen Kapelle von Falaise ergriffen und 2009 ein bautechnisches Dossier hierzu erstellt. Dieses Dossier gelangte über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in die Hände der Reservistenkameradschaft Püttlingen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat dieses Stück deutschen Kulturgutes in einem Gemeinschaftsprojekt zusammen mit der „Falairats d’Argonne” wieder in einen würdigen Zustand zu bringen und vor dem Verfall zu bewahren.

Seit 2010 haben die Kameraden der Reservistenkameradschaft während  mehrerer Arbeitseinsätze unter anderem das Dach einschließlich der Schiefereindeckung erneuen können. Weitere Arbeiten folgten.

Falaise
Das Eindecken das Daches in 2010

Dokumentation der Arbeiten

Zwei Artikel unter Mitwirkung von Karl Freudenstein zur Kapelle von Falaise
Vom Lösen eines kniffligen Geschichts-Puzzles
Eichhörnchen aus Kassel


Heute ist die rundum erneuerte Kapelle ein gelebtes Beispiel deutsch-französischer Freundschaft und gemeinsamer Zusammenarbeit.