Buchempfehlung: Heldengräber – Kriegstagebuch Gottfried Rinker

Gottfried Rinker

 *22.09.1891, +1974
war während des Ersten Weltkriegs als Kompanie-Chef beim Infanterie-Regiment Nr. 120 und Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 122 eingesetzt.

Er schrieb seine Erlebnisse (Argonnen, Flandern, Verdun und weitere Orte) in ein mehrbändiges Fronttagebuch.

Die Nachfahren von ihm digitalisierten mit viel Zeit und Hingabe diese Werke und veröffentlichten ein einzigartiges Kriegstagebuch.

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Heldengräber Gottfried Rinker

 

Titel: Heldengräber – Aus meinem Soldaten- und Kriegsleben im 1. Weltkrieg
Autor: Gottfried Rinker
Bearbeitung: Meike Hermann
Buchdaten: 452 Seiten, Hardcover, ca. 21,0 cm x 29,7 cm (DINA4)
ISBN-Nummer: 978-3-86468-283-4
Preis: 39,90 Euro

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Ein Gedanke zu „Buchempfehlung: Heldengräber – Kriegstagebuch Gottfried Rinker“

  1. Gottfried Rinker beschreibt mit viel Liebe zum Detail die Kämpfe des Ersten Weltkriegs in den Argonnen, in Flandern, vor Verdun und weiteren Orten der Westfront. Schließlich verschlägt es ihn an die Ostfront, die ihm letztendlich die sichere Heimkehr ermöglicht. Die durchlebten Ereignisse veranlassen ihn, seine Tagebücher mit Stellungsskizzen, Fotos und Erklärungen zu ergänzen, um damit späteren Generationen eine lebendige Vorstellung an den Krieg zu vermachen, der für die in der Heimat Verbliebenen so unvorstellbar war.
    Einzigartige Details aus den Kämpfen im Argonnerwald werden so überliefert, wie seine Meldungen während der Erstürmung des Martins-Werk im August 1915: „Ein (gefangener) Kapitän-Hauptmann zeigt mir seine Papiere. Daraus ersehe ich, dass uns ein Kolonial-Regiment gegenüberstand. Er hatte eben den Orden der Ehrenlegion erhalten, hatte aber keine Zeit mehr ihn anzuheften.“
    Gottfried Rinker gehörte zu den Wenigen, die den Abwehrschlachten des Jahres 1918 durch Versetzung in den Osten entgingen. So verfasste er hier direkte Vergleiche mit seinem bisherigen Erlebnissen: “Auch der Krieg hatte (in Wolhynien) seine Spuren ebenfalls hinterlassen, wenn es auch kein Trichterfeld war, wie wir es von der Westfront her gewohnt waren.“

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