Dun sur Meuse

Das Dorf Dun sur Meuse liegt nördlich von Verdun östlich der Maas. Direkt westlich der Maas schliesst sich die Ortschaft Doulcon an. In der Oberstadt von Dun sur Meuse steht auf den Resten einer mittelalterlichen Befestigung die weithin sichtbare Kirche Notre Dame de bonne garde.

 

Dun sur Meuse

 

 

Dun sur Meuse
Dun sur Meuse
Kirche von Dun

 

In Dun sur Meuse befanden sich während des Krieges:

Feldlazarette
Entlausungs-Anstalt
Materialien-Depot
Unterkunfts-Baulager
Russen-Lager
Zivilarbeiter-Lager
Gasschutz-Speicher
Elektrische Zentrale

 

Dun sur Meuse
Dun sur Meuse
Brücke über die Maas

 

 

Dun sur Meuse
Blick zur Maas und Maas-Kanal

 

 

 

 

 

 

Dun sur Meuse
Die zerstörte Mühle
 
Dun sur Meuse
Die heutige Stelle

 

Die Oberstadt wurde bei den Kämpfen um die Maas-Übergänge zwischen dem 28. August und 01. September 1914 nahezu zerstört. Ein Weg führt von der Maas-Brücke hinauf zur Kirche. Ein Rundweg (Circuit des remparts) führt an den Wallanlagen der Oberstadt vorbei.

Dun sur Meuse
Weg durch die zerstörte Oberstadt zur Porte aux Chevaux

 

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Soldatenfriedhof Romagne-sous-Montfaucon

Der Ort Romagne-sous-Montfaucon liegt nördlich von Varennes-en-Argonne am Rande des Argonnerwaldes. Der dortige deutsche Soldatenfriedhof ist ähnlich wie der Soldatenfriedhof in Cheppy Begräbnisort für beide Kampfabschnitte, den von Verdun und des Argonnerwaldes. Für die Entstehung des Soldatenfriedhofs sind überwiegend Lazaretteinheiten verantwortlich, die in Romagne-sous-Montfaucon tätig waren. Die ersten Gräber dürften im September 1914 dort angelegt worden sein.

 

Romagne
Friedhof des LIR 125 in Romagne-sous-Montfaucon

 

Bereits am 02. September 1914 richtete die Reserve-Sanitätskompanie Nr. 6 der 11. Reserve-Division einen Haupt-Verbandplatz in der Kirche von Romagne ein, in der sie bereits viele Verwundete vorfindet. Am 03. September 1914 wird das Reserve-Feldlazarett Nr. 31 eingerichtet, welches die 170 Verwundeten der Reserve-Sanitätskompanie Nr. 6 übernimmt. Das Lazarett behandelt bis zum 07. September 1914 über 200 Verwundete und Fußkranke. Am 08. September 1914 übernimmt die Kriegslazarettabteilung des V. Armeekorps das Feldlazarett. Dieses wird aufgelöst und folgt am 09. September der Truppe.

Am 18. September 1914 übernimmt das Feldlazarett Nr. 9 des XVI. Armeekorps von den hier eingesetzten Sanitätskompanien 1 und 3 die Krankensammelstelle und richtet sich am 19. September in der Kirche ein. Noch am gleichen Tag werden etwa 200 Verwundete behandelt. Ein Teil dieser Verwundeten wird weiter zurück nach Dun-sur-Meuse abtransportiert. Bis zum 28. September 1914 verursachen die heftigen Kämpfe im Raum Varennes-en-Argonne über 1000 Verwundete. Diese nutzen die große Straße Varennes – Dun als Rückweg und durchqueren Romagne auf dem Weg zum Lazarett. Sie werden verpflegt und erhalten ärztliche Versorgung, dann werden sie in Trupps von 30 – 40 Mann nach Dun in Marsch gesetzt. Auch die Schwerverwundeten erreichen Romagne, zumeist im Krankenwagen. Bis zum 28. September sterben 30 Verwundete. Am 29. September übernimmt das Personal der Kriegslazarett-Abteilung des XVI. Armeekorps auch das Feldlazarett 9. Die Angehörigen des Feldlazaretts erreichen noch am selben Tage Anschluss an das Korps und errichteten in Dun-sur-Meuse eine Krankensammelstelle.

Das Feldlazarett Nr. 9 übergibt 102 Verwundete an die Kriegslazarett-Abteilung, darunter 65 Schwerverwundete. Weitere Verwundete gehen in den nächsten Tagen zu. Außer der Kirche werden das Schulhaus, das Bürgermeisteramt und zwei Bürgerhäuser belegt. Leider sind im ganzen nur 10 Matratzen vorhanden. Die meisten Verwundeten lagern auf Stroh. Das Personal des Kriegslazarett besteht aus 3 Ärzten, 17 männlichen und 11 weiblichen Pflegekräften. Ein Krankenrapport wird nach dem Hauptkrankenbuch nachträglich für das Feld- und Kriegslazarett erstellt; es sind darin 379 Verwundete und 41 Kranke aufgeführt.
Ende 1914 baut man das Kriegslazarett weiter aus. Unter anderem wird eine gesonderte Typhus-Abteilung eingerichtet.

 

Romagne sous Montfaucon

Romagne-sous-Montfaucon

 

Aus dem Jahre 1915 gibt es keine besonders nenneswerten Ereignisse. Erst nach Beginn des deutschen Angriffs am Westufer der Maas im Rahmen der Verdun-Offensive 1916 sind weitere Berichte verfügbar.
Am 06. März 1916 richtet sich das bayerische Feldlazarett Nr. 3 der bayerischen 11. Infanterie-Division in Romagne ein. Es besteht aus 7 Baracken, 2 Krankenzelten und der Kirche, die nach wie vor als Verbandsplatz genutzt wird. Im Ganzen befinden sich 312 Lagerstellen im Ort. Im Mai 1916 erscheint das XI. Armeekorps und löst die bis dahin tätigen Sanitätseinheiten in Romagne ab. Das Feldlazarett 1./54 und das Feldlazarett 7./XI übernehmen die gesamten Einrichtungen in Romagne. Für das Feldlazarett 1./54 wird eine Reihe von Holzbaracken, Döckerschen Baracken und Krankenzelte errichtet. Schon sehr bald wird das Lazarett von der verkehrsreichen Hauptstraße in einen abseits gelegenen Park verlegt. Eine Operationsabteilung und ein Röntgenapparat werden eingerichtet.
Nach der französischen Offensive im August 1917 gegen das westliche Maasufer wird das in Romagne liegende Feldlazarett wegen massiver Gefährung nach Sassey zurück verlegt.

 

Romagne sous Montfaucon

 

Heute ruhen in Romagne-sous-Montfaucon 1415 Tote in Einzelgräbern.

Ab 2014 wurde der überalterte Fichtenbestand gerodet und nur teilweise ersetzt. Der Gedanke eines Ehrenhaines wurde in den Außenbereichen aufgegriffen und bildet einen Rahmen für die Anlage. Im Inneren der Anlage wird dieser Hain jedoch aufgebrochen, um einen landschaftlichen Charakter zu schaffen und zukünftige Beschädigungen der Grabkreuze weitestgehend auszuschließen. Da das Gelände von vorn nach hinten ansteigt, wurden im Eingangsbereich Sträucher gepflanzt. Die Sicht auf die Anlage wird somit nicht sofort freigegeben und der damals gewünschte Effekt, die Anlage in Ihrer Schönheit erst bei Austritt aus der kleinen Kapelle zu erfassen, wurde wieder hergestellt, ein Moment der Innehaltung geschaffen. 2016 wurde der Friedhof wieder eröffnet.

Romagne-sous-Montfaucon

 

Romagne-sous-Montfaucon

 

Alte Grabsteine befinden sich an der nördlichen, südlichen und westlichen Umfriedung des Grabfeldes in Romagne-sous-Montfaucon, die entweder aus Umbettungen stammen oder hier bereits vor der Umgestaltung und Vereinheitlichung der Grabfelder vorhanden waren. Besonders eindrucksvoll ist ein massiver Gedenkstein des Armierungs-Bataillon 66.
Zwischen den Grabkreuzen aus Granit befinden sich zwei Gräber von deutschen Soldaten jüdischen Glaubens.

 

Gedenkstein Armierung-Bataillon 66
Gedenkstein Armierung-Bataillon 66
 
Der amerikanische Friedhof in Romagne-sous-Montfaucon

Einige Hundert Meter östlich des deutschen Soldatenfriedhofs liegt die amerikanische Kriegsgräberstätte mit gleichen Namen. Dieser sollte der Besucher vor Ort auf jeden Fall auch einen Besuch abstatten. Sofort erkennt der Besucher den Unterschied zwischen den beiden Friedhöfen. Welch ein Gegensatz!
In den ersten Jahren nach dem 1. Weltkrieg herrschte sogar ein Wettstreit um die Ausgestaltung der beiden Ehrenstätten. Heute steht die deutsche Schlichtheit der amerikanischen Großmannssucht gegenüber. Die Besucher sollten jedoch ihre eigenen Eindrücke sammeln, sich ihre Meinung bilden und ihr persönliches Fazit ziehen.

 

Romagne-sous-Montfaucon
Gräber auf amerikanischem Soldatenfriedhof

 

 

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Apremont

Apremont ist eine kleine Ortschaft am südlichen Rand der Ardennen. Der Ostausläufer des Argonnerwaldes verläuft nur wenige Hundert Meter vom westlichen Ortsrand entfernt.

 

Apremont

 

 

 

 

 

Apremont Apremont 

 

Während des Weltkriegs befanden sich in und um Apremont umfangreiche Einrichtungen der deutschen Armee. So gab es in im Dorf unter anderem ein Betriebsamt der Argonnenbahn (Feldbahn) und in der Nähe das Munitionslager Zillertal. Nördlich von Apremont befand sich der Feldbahnhof Klein-Zwickau. Auf halben Weg zum Lager Borrieswalde lag  der Bahnhof Beuthen.
Weitere Verbindungen führten nach Châtel, zum Noltelager und nach Marcq.

 

Apremont  

Apremont

 

Apremont

 Apremont

 

Um die Mesnil-Ferme herum stehen zwei größere Beton-Bauten. Ihr Nutzung ist nicht weiter bekannt.

Apremont
Betonbau auf Höhe westlich von Apremont
Apremont
Betonbau an der Aire nördlich Apremont

 

 

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Bahnhof Autry und Saalburg-Lager

Der Bahnhof Autry liegt westlich des gleichnamigen Ortes im Département Ardennes in Frankreich.

Autry
Die Umgebung des Bahnhofs heute

 

Die vorbeiführende Feldbahn verband den Vollbahnanschluss in Cernay im Süden mit den Ortschaften Vaux-le-Mouron, Mouron und weiteren Ortschaften im Norden mit Vouziers.

 

Autry
Bahnhof Autry
Autry
Ehemaliger deutscher Beton-Unterstand

 

Unweit des Bahnhofs befand sich ein großer Lagerkomplex rings um das Saalburg-Lager. Dessen Namensgebung stammt von hessischen Einheiten, die dort ihre Ruhelager anlegten. Die Saalburg ist ein, auf dem Taunuskamm nordwestlich von Bad Homburg vor der Höhe gelegenes, ehemaliges Kastell des römischen Limes.

 

Saalburg
Eingang zum Lager Saalburg

 

Zum Lagerkomplex Saalburg-Lager gehörten weiterhin:

  • Waldlager Autry
  • Artillerie-Protzenlager I. und II.
  • Hüttenlager
  • Pionier-Hauptpark

Weiter westlich lag das Lager Schwerinsburg.

 

Autry
Pionier-Park der 9. Landwehr-Division

 

Erwähnt ist das Lager Saalburg beispielsweise beim Reserve-Infanterie-Regiment 81 aus Meschede (II./ Siegen, III. Wetzlar):

…Vor allen Dingen sollten die Nerven zur Ruhe kommen. In Charlerange und Brézy, den Hauptruheorten des Regiments, sowie später in den Lagern von Schwerinsburg und Saalburg war das auch im Allgemeinen der Fall. Sie wurden zunächst von der feindlichen Artillerie – von Ausnahmefällen abgesehen – in Ruhe gelassen…

…In den neu entstandenen, den Bedürfnissen des Krieges angepassten Lagern, Saalburg bei Lager Autry und Schwerinsburg bei Schlößchen Franc Fossés, waren günstigere Verhältnisse. Die lagen in Wäldern, waren also der unmittelbaren Sicht des Feindes entzogen, und erst seine Flieger entdeckten sie, jemehr die Fliegerei sich ausbildete und sich auf ihren späteren hohen Stand hob. Große Unterstände – vor allem gegen Fliegerbomben – wurden in ihnen gebaut. Die Verpflegung war damals gut und reichlich. An den Nachmittagen fanden Turnspiele statt, die dann schließlich in Abhaltung eines Mannschafts-Sportfestes gipfelten…

 

 

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Soldatenfriedhof Epinonville

Die deutsche Kriegsgräberstätte liegt am östlichen Rand der Argonnen und 10 km von Varennes entfernt. Der Friedhof liegt an der Landstraße D998 zwischen Romagne-sous-Montfaucon und Charpentry.

 

Epinonville
Epinonville

 

Zur Entstehung des Friedhofes kann nichts Genaues gesagt werden, da schriftliche Hinweise völlig fehlen. In den in der Nähe gelegenen Ortschaften Cierges-sous-Montfaucon und Gesnes-en-Argonne sowie in Eclisfontaine waren während des 1. Weltkrieges verschiedene Sanitätseinheiten aktiv. In nördlicher und östlicher Richtung des Friedhofs schließt sich ein großes Waldstück – Les Epinettes – an. Dort befand sich das Emont-Lager, aufgeteilt in die Abschnitte Emont-West, -Mitte und -Ost. In diesem Ruhelager befand sich auch Sanitätseinrichtungen und Stollenkasernen.
Eine nachweisliche Tätigkeit verschiedener Sanitätseinheiten in unmittelbarer Umgebung des heutigen Friedhofgeländes stammt vom September 1914. Am 03. September waren die französischen Truppen aus dieser Gegend abgezogen und die deutsche 26. Infanterie-Division besetzte kampflos die Ortschaften Charpentry und Eclisfontaine. Die einzelnen Sanitätseinheiten marschierten mit ihrer Division. Die 27. Division erreicht Gesnes; die San-Kp 2 folgt ihr, nachdem sie das unübersichtliche Kampfgelände im nahen Wald nochmals nach Verwundeten beider Seiten abgesucht hatte.

Aus dieser Zeit stammt auch eine Bemerkung aus der Regimentsgeschichte des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 125. Dort wurde erwähnt, daß der Friedhof von einer Sanitätskompanie des XVI. Armeekorps angelegt wurde.
Während der zweiten Schlacht um Varennes (17. – 24. September 1914) befanden sich in der Umgebung von Epinonville einige Sanitätseinrichtungen, die weitere Erkenntnisse auf die Entstehung des Friedhofs geben können. Neben der bereits erwähnten San-Kp Nr. 2 der 27. Infanterie-Division wurde am 22. September 1914, das Feldlazarett 11 der 26. ID nach Gesnes befohlen.  Es richtete sich im Rathaus, der Kirche und in zwei Scheunen ein. In den ersten beiden Tagen nahm es 80 Verwundete und Kranke auf.
Die San-Kp 1 der 33. ID richtete etwas weiter südlich in Eclisfontaine einen Hautverbandsplatz ein. Diese San-Kp holte auch die ganze Nacht des 22. September hindurch Verwundete aus den brennenden Häusern des Dorfes Véry.
Die Kämpfe um die Ortschaft Varennes waren äußerst heftig und verlustreich. Der zuständige Korpsarzt des XIII. Armeekorps bezifferte am 25. September, also 3 Tage nach Beginn der Kämpfe, die Verluste mit etwas mehr als 1000 Toten, Verwundeten und Vermissten.
Später, als die Kämpfe abgeflaut waren und sich die Gefechte weiter westlich in die Argonnen verlagerten, wurde Cierges zu einem Sammelpunkt für eine Anzahl von Sanitätseinheiten, die dort vorübergehend eingerichtet waren.

Die hierfür zuständige 2. württembergische Landwehr-Division war im Bereich des VI. Reservekorps eingesetzt. Bei ihr trafen aus der Heimat am 07. November 1914 die neu aufgestellte bayerische Landwehr-San Kp 4 und das bayerische Feldlazarett 4 ein, sowie die württembergische Landwehr-San Kp 23 und das Feldlazarett 25 in Cierges ein.

Während der ersten Monate der Kämpfe im Argonnerwald richtete die Sanitätskompanie 3 der 33. Infanterie-Division einen Hauptverbandsplatz in Eclisfontaine ein. Die in Apremont eingerichtete Sanitätskompanie 1 und die erwähnte Sanitätskompanie 3 entsendeten Gespanne in den Argonnerwald zur Übernahme von Verwundeten, wobei mehrfach Krankenträger fielen oder verwundet wurden.

Im März 1916 kommt eine weitere Belastung auf die hier in der Umgebung eingesetzten Sanitätsformationen zu. Auf dem Westufer der Maas beginnt der Angriff auf die Festung Verdun. Die 11. bayerische Infanterie-Division richtet einen Leichtverwundeten-Sammelplatz in Cierges ein. Kurz darauf folgen weitere Einrichtungen der 2. Landwehr-Division. Je ein Hauptverbandsplatz wird in Cierges durch die Landwehr-Sanitätskompanie 35 sowie in Gesnes durch die Landwehr-Sanitätskompanie 23 eingerichtet. Der Leichtverwundeten-Sammelplatz 2. der Landwehr-Division befindet sich neben dem der 11. bayerischen Infanterie-Division ebenfalls in Cierges.

Nach Ablösung des VI. Reserve-Korps durch das XIV.  Reserve-Korps von der Verdun-Front im Mai 1916 errichtet die 54. Infanterie-Division einen Hauptverbandsplatz in Cierges, der durch die Sanitätskompanie 2/XII unterhalten wird. Er besteht aus 2 Baracken und einem Zelt. In den ersten schwierigen Tagen des Einsatzes erlitt die Sanitätskompanie durch den äußerst schwierigen Verwundetentransport auf den Annäherungswegen zwischen den weit zur Front hin liegenden Truppenverbandsplätzen und dem Hauptverbandsplatz empfindliche Verluste durch französisches Artilleriefeuer.
Am 14. Juni 1916 wird die Sanitätskompanie 2/XII der 2. LD zugeteilt und durch die Reserve-Sanitätskompanie 45 der 54. ID abgelöst. In der Ortschaft Eclisfontaine, die südwestlich des Friedhofs liegt, war im Jahr 1916 ein Hauptverbandsplatz des VXI. Armeekorps eingerichtet. Dieses erhielt hauptsächlich Verwundete aus dem Argonnerwald.

 

Epinonville
Soldatenfriedhof Epinonville

 

Für seine am 20. August 1917, während schwerer Abwehrkämpfe im Avocourt-Wald, gefallenen Kameraden ließ das Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 122 auf diesem Friedhof ein Denkmal aus Stein errichten, in dem die Namen der Gefallenen auf einer Tafel eingelassen waren. Das Denkmal bestand aus zusammengesetzten Bruchsteinen und war 2 m hoch. Die Überschrift lautete:

Landw. Inf. Regiment 122
Seinen im Wald von Avocourt
gefallenen Kameraden
August 1917

Das Denkmal existiert heute nicht mehr. Auch das Landwehr-Infanterie-Regiment Nr. 125 belegt den „stimmungsvollen Friedhof bei Eclisfontaine“ mit seinen Gefallenen, vorwiegend aus seinem Abschnitt des Cheppywaldes. Der Regimentsgeschichte ist zu entnehmen, dass man noch zu Beginn des Stellungskrieges Ende 1914, seine Gefallenen an Ort und Stelle der Kampfhandlungen begrub. Mit Beginn der heftigen Kämpfe bei Verdun, die sich bis an den Ostrand der Argonnen bemerkbar machen, darunter auch im Cheppywald, wurden die kleinen Friedhöfe häufig durch Artilleriefeuer zerstört. Aus diesem Grund wurden die Friedhöfe zu den Ruhelagern verlegt, so auch nach Eclisfontaine. Die Regimentsgeschichte des LIR 125 fügt hier an. „… aber selbst dorthin sandte später, im Jahr 1918, der Feind seine Geschosse und störte auch hier den Frieden der Toten.“

Ein weiteres Regiment bestattete hier seine Toten: Infanterie-Regiment 186 bettete seine Gefallenen „auf dem schönen Soldatenfriedhof im Emont-Wald“. 47 Gefallene kosteten die Kämpfe 1918 zwischen Avocourt- und Cheppywald.

Weitere Gefallene stammen von den Infanterie-Regimentern 135 und 98.

Lissey-Ecurey

Lissey, ein Dorf in der Nähe von Damvillers, liegt am nordwestlichen Rand der Maashöhen. Es unterteilt sich in die Ortsteile, Lissey, La Petite Lissey und Ècurey en Verdunois. Alle Häuser südlich des Baches Lissey gehören zum Ortsteil Ècurey en Verdunois.

Das Dorf wurde während des Krieges zur Truppenunterkunft benutzt. Durch die nahe Bahnlinie Sedan – Thionville war es ein leichtes für die deutschen Truppen Personal, Material, sowie Munition zu verschieben. Am 18. September 1917  explodierte in der Nähe, die näheren Umstände sind nicht bekannt, ein Munitionsdepot.

 

Lissey
Kantine Festungsbau-Kompanie 102

 

 

 

 

 

 

Lissey
Kirche in Lissey

 

 

Lissey
Klein-Lissey mit Musik-Pavillion
   
Lissey
Kirche in La Petite Lissey

 

Lissey
Daimler LKW in Écurey en Verdunois
   Ecurey

 

 

 

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Zwischenwerk Bezonvaux – Ouvrage de Bezonvaux

Das Zwischenwerk Bezonvaux wurde von 1889 bis 1891 auf dem nach Osten in Richtung Bezonvaux abfallenden Hang des Hardaumont, südlich der gleichnamigen Ortschaft, erbaut.

Von 1883 bis 1893 errichtete Frankreich im Zuge des Ausbaus der Festung Verdun zwischen den Forts kleinere Infanterie- und Zwischenwerke. Die Aufgabe der Zwischenwerke bestand darin, das Kampfgelände in Richtung der Nachbarwerke zu flankieren.

Insgesamt gab es vor Verdun ca. zwanzig Zwischenwerke. Das stärkste und modernste Werk war das Zwischenwerk Froideterre.

 

Bezonvaux
Werk Bezonvaux auf dem Hardaumont

 

Das Zwischenwerk Bezonvaux galt als Zwillingswerk des Hardaumont-Werkes. Die beiden 1889 gemauerten Schutzräume des Erdwerkes Bezonvaux bestanden aus Mauerwerk von je 5 m Breite, 12 m Länge und einer Höhe von 2,5 m mit einer Erdüberdeckung.

Ein Drahthindernis von 20 m Breite umschloß das Werk. Die Räume konnten bis zu 140 sitzende und 40 liegende Soldaten aufnehmen. Das Werk war unbewaffnet und diente in erster Linie als Truppenunterkunft.

 

Bezonvaux
Im Bezonvaux-Werk 1916

 

Am 25. Februar 1916, um 6.45 Uhr morgens, konnte das von den französischen Truppen schon geräumte Zwischenwerk von Teilen des Infanterie-Regiments Nr. 155 kampflos genommen werden:

Die Truppengeschichte des Infanterie-Regiments Nr. 155 erzählt:

Es wurde sofort die Erstürmung des Erdwerkes Bezonvaux befohlen, einer Stellung, die einem kleinen Fort gleich kam. Wieder nahm an der Unternehmung ein Posener Regiment, die Lothringer und die beiden treuen Begleiter, zwei Pionierkompanien, teil. Die Feldartillerie, die näher herangezogen war, versuchte während der Nacht das Mögliche an Zerstörung der feindlichen Hindernisse zu leisten. Um sechs Uhr morgens wurde angetreten, ein Bataillon ging durch die Schlucht westlich vor, eines umfaßte das Werk links, also nordöstlich, die Lothringer vom Ostrande des Waldes von Hardaumont her. Der Widerstand war aber gering. Die vorhergehenden Gefechte hatten ihren Druck bis hierher fühlen lassen; der Feind flüchtete, als er die Umklammerung gewahrte, südwärts, und nur wenige Nachzügler gerieten in Gefangenschaft. … Das kleine, aber beherrschende, stark ausgebaute Erdwerk wird durch eine dreifache Grabenreihe, fünf Schanzen geschützt. Die Unternehmung kommt hier so überraschend, daß sie fast ohne jeden Blutverlust glückt. Die schwachen Posten, die in der Verwirrung des vergangenen Tages von der Gesamtbesatzung zurückgeblieben sind, leisten nur kurzen Widerstand und werden gefangenge- nommen. Bereits 6.45 Uhr vorm. ist das Werk in deutscher Hand.“

 

Nach der deutschen Eroberung des Zwischenwerkes Bezonvaux richtete man in beiden Räumen einen Verbandsplatz ein. Auch die Stäbe und die Bereitschaften der beiden beteiligten Regimenter bezogen ihre neue Stellung in dem kleinen Werk.

 

Im März 1916 kamen dann die 14 Melde-Reiter des Jäger-Regiments zu Pferd Nr. 12 mit 16 Pferden dazu. Ferner errichtete man eine Signalstation ein und baute einen Laufgraben zum Hardaumontwerk. Im April ist Soldat Richard Arndt vor Ort. In seinem Buch „Mit fünfzehn Jahren an der Front“ beschreibt er die Situation: 

„Auf der Höhe liegt das Fort Bezonvaux, eingehüllt in einem dichten Pulverqualm. An allen Enden rauchen und flammen die Kasematten. Wütend klopfen die Granaten an die Decken und Wände Einlaß fordernd. Dorthinein sollen wir? Unwillkürlich bleiben alle stehen. Doch: Befehl ist Befehl. Einzeln und paarweise rennen wir einen Wettlauf mit dem Tode, um den sicheren Schutz der Kasematten zu erreichen. Doch als wir das Fort erreichen, müssen wir zu unserem Schrecken feststellen, daß die Unterkünfte bereits dicht mit Verbandsplätzen und Stäben besetzt sind, so daß keine Maus mehr unterschlupfen kann.“

Auch in der Regimentsgeschichte zum Infanterie-Regiment Nr. 1 steht etwas über das Werk. So wurde am 21. Mai 1916 um 10.30 Uhr das Zwischenwerk mit fast einhundert Gasgranaten beschossen. Die fünfzehn Toten begrub man auf einem kleinen, malerisch gelegenen Friedhof in Nähe des Werkes. 

Anfang August lag der Innenraum des Werkes voll mit Verwundeten und war Haupttruppenverbandsplatz mit nur einem im Halbdunkel liegenden Operationsraum. Auch der Hof des Werkes diente als Auffangstelle für die Verwundeten. Pausenlos hämmerten die Granaten auf das Werk. 

Am 14. Dezember 1916 dann die Zerstörung der Signalstation nahe am Zwischenwerk und die teilweise Vernichtung der Kasematten des Werkes.

Am 15. Dezember 1916, um 10.15 Uhr, stürmten französische Truppen die Ruine des Zwischenwerkes Bezonvaux. Einen Tag später geriet auch das Dorf Bezonvaux in französischen Besitz.

 

 

Ein Waldweg führt von der Straße Bezonvaux – Damloup zum Zwischenwerk. Parkmöglichkeiten und Hinweisschilder finden sich direkt an der Straße.

 

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Consenvoye

Consenvoye ist ein Dorf direkt an der Maas gelegen. Durch den Maas-Kanal und die Eisenbahn Linie waren gute Verkehrsanbindungen gegeben.
Das Dorf nannten die Soldaten scherzhaft Konservendorf. Andere Bezeichnungen lauteten Kunzendorf oder Kunzenwoy. 

Im nördlichen Teil des Consenvoye-Waldes lagen zahlreiche Ruhelager und Unterstands-Kolonien wie Lager Bergwald, Alt-Düsseldorf oder Crefeld-Nord bzw. -Süd. Eine Feldbahn führte von Consenvoye über Sivry-sur-Meuse nach Vilosnes.

 

Consenvoye
Consenvoye Verbandsplatz an der Bahnlinie Consenvoye
    
Consenvoye
Altes Bahnhofsgebäude in Consenvoye

 

Consenvoye     
Consenvoye
Consenvoye heute

 

Auf den Höhen nördlich Consenvoye wurden auch verschiedene Hochstände angelegt, so auf Höhe 371 im Consenvoye-Wald. Diese Hochstände dienten der Beobachtung des Schlachtfeldes. In mittelbarer Umgebung lagen ebenfalls die Befehlsstände.

Consenvoye
Hochstand bei Consenvoye

 

Auf dem Höhenzug entlang der Straße nach Damvillers finden sich zwei Beton-Unterstände. Welchen Zweck sie hatten, ist nicht bekannt.

Beton-Unterstand
Beton-Unterstand

 

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Deutsche Kapelle in Falaise

Die Kapelle von Falaise wurde zwischen 1917 und 1918 von deutschen Soldaten am Rande eines deutschen Soldatenfriedhofes erbaut. In den Jahren 1928 – 1930 erfolgte durch den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. die Umbettung der Gefallenen auf den zentralen Soldatenfriedhof nach Chestres.

 

Falaise
Kapelle 1917

 

Umbettungen von Falaise nach Chestres

 

Erbaut wurde die Kapelle vom Reserve-Infanterie-Regiment 236 aus Köln-Deutz. Das Regiment wurde im Oktober 1914 aufgestellt. Nach Einsätzen in Flandern und an der Somme kam das Regiment Ende September 1916 in die Champagne. Dort blieb es bis Mitte August 1917 um dann später im November 1917 noch einmal dorthin zurückzukehren.

 

Falaise
Kapelle in Falaise

 

Es war in der Nachkriegszeit durchaus üblich, dass solche Bauwerke, die durch Deutsche errichtet wurden aus unterschiedlichen Beweggründen zerstört wurden. Die Kapelle von Falaise blieb jedoch wie durch ein Wunder von der Zerstörung verschont.

Allerdings erfolgten auch keinerlei Instandsetzungsarbeiten in den vergangenen 90 Jahren, was unweigerlich dazu führte, dass die Kapelle kurz vor dem endgültigen Verfall stand.

Die „Falairats d’Argonne”, ein historischer Verein aus Falaise hat die Initiative zur Rettung der Deutschen Kapelle von Falaise ergriffen und 2009 ein bautechnisches Dossier hierzu erstellt. Dieses Dossier gelangte über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in die Hände der Reservistenkameradschaft Püttlingen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat dieses Stück deutschen Kulturgutes in einem Gemeinschaftsprojekt zusammen mit der „Falairats d’Argonne” wieder in einen würdigen Zustand zu bringen und vor dem Verfall zu bewahren.

Seit 2010 haben die Kameraden der Reservistenkameradschaft während  mehrerer Arbeitseinsätze unter anderem das Dach einschließlich der Schiefereindeckung erneuen können. Weitere Arbeiten folgten.

 

Falaise

Dokumentation der Arbeiten

Zwei Artikel des Historikers Karl Freudenstein zur Kapelle von Falaise

Vom Lösen eines kniffligen Geschichts-Puzzles

Eichhörnchen aus Kassel

 

Heute ist die rundum erneuerte Kapelle ein gelebtes Beispiel deutsch-französischer Freundschaft und gemeinsamer Zusammenarbeit.

 

 

 

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Das Moreau-Lager im Argonnerwald

Moreau-Lager

Das Moreau-Lager war ein Truppenlager am Rande der westlichen Argonnen. Die beiden Lagerteile Moreau-West und -ost sind durch die Straße Binarville – Vienne le Château getrennt. Der westliche Teil ist heute als Freilicht-Museum ausgebaut.
Nach einigen Wochen an der Front wurden die deutschen Truppen in Truppenlager zurückgenommen. Hier konnten sie sich für einige Tage ausruhen, sich duschen, entlausen und ihre Waffen, Ausrüstung und Uniform wieder in Ordnung bringen. Zur Zerstreuung und um aufkommende Langeweile zu beseitigen, wurden oftmals Sport- und Gesangsfeste, Bierabende und andere Freizeitaktivitäten durchgeführt.

 

 

Moreaulager       Moreau-Lager

 

 

Der östliche Teil ist im Dickicht des Waldes verschwunden und es sind kaum noch Spuren erhalten.

 

 

 

Moreau-Lager       Moreau-Lager

1997 begannen Mitglieder des Comité Franco Allemand nach Genehmigung der Arbeiten durch das Office National de Foret mit der Freilegung und Restaurierung der Anlage.
In 2004 konnte der Zugang zur unterirdischen Stollenkaserne freigelegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Das Lager bietet die Möglichkeit viele Aspekte des Alltagslebens der Soldaten anzutreffen. Es sei hier erlaubt die  beherzten und tüchtigen ehrenamtlichen Helfer einmal zu würdigen, die seit Jahren, Woche für Woche mit Schaufel, Hacke, Schubkarre oder Hammer zupacken, um diesen Ort zu restaurieren und für das Publikum sicher zu machen.

An dieser Stelle danken wir dem Comité Franco Allemand für seine freundliche Unterstützung beim Erstellen dieses Artikels.

 

 

 

Besichtigungen sind nur mit Führung möglich.

Kontakt: Maison du Pays d’Argonne
Rue Saint Jacques
51800 Vienne Le Château
Tel: 03.26.60.49.40
mpa [at] argonne [dot] fr

 

 

Erwähnt wird das Moreau-Lager in der Regimentsgeschichte des Landwehr-Infanterie-Regiments Nr. 83 aus Kassel:

Das Moreau-Lager lag etwa 1 km hinter der Kampfstellung, in einem Waldtale beiderseits der Straße Binarville – Vienne-Le-Château. An dem steilen, feindwärts gelegenen Hang lagen die Unterstände. Die weißen Stein- und Sandsackaufbauten gaben der ganzen Anlage das Aussehen eines Weinbergs mit seinen weiß getünchten Außenwänden. Viele Treppen führten zu den höher gelegenen Einbauten. Die Offiziersunterstände waren für 2 bis 6 Mann berechnet und enthielten Wohn- und Schlafraum. Die Räume für die Mannschaften waren entsprechend größer und faßten 8, 10, 12 Personen, einer sogar 42. In ihnen waren die Schlafstätten meist in 2 Etagen angebracht. Zwischen den Trennungshölzern der einzelnen Lager waren Drähte maschig gespannt, die die Stelle der Sprungfedermatrazen vertraten und so ein angenehmes Lager schufen. Mächtige Hölzer trugen den Aufbau, damit die schwere Deckung nicht einfiel, besonders dann nicht, wenn eine Granate aufschlug. Vor den einzelnen Unterständen waren laubenartige Vorbauten  oder doch Vorplätze mit Tisch und Bank, wo die Krieger im Sonnenglanz ihr Pfeifchen rauchten oder an die Lieben daheim ihre Briefe schrieben. Auf Leinen, von Baum zu Baum oder über die Vorplätze gespannt flatterten im Wind die frisch gesäuberten Wäscheteile. An dem klaren Bergwasser, das über die Talsohle rieselte, sah man jeden Morgen die Helden stehen und sich, bis auf die Hüften entblößt, den müden Körper erfrischen oder aber die schweißgetränkte Wäsche reinigen. Eine Kantine sorgte neben der Küche für die Befriedigung der leiblichen Bedürfnisse der Lagerbewohner. So ziemlich alle Wohnungen hatten Namen; überwiegend waren die Namen der holden Weiblichkeit vertreten. Zu natürlich; denn ans Lieb daheim dachte doch der Krieger am Liebsten…
…Im Moreautal befanden sich bachaufwärts das Beaumontlager, Moreaulager-West und -Ost Lager Conzquelle und Lager Charlottental.

Anmerkung: Interessanterweise fehlt das Kompanie-Lager zwischen dem Moreau-Lager und Beaumont-Lager.

 

 

Moreaulager
Feldpostkarte

 

Westlich des Moreaulager-West stand ein elektrisches Kraftwerk. Hier endete auch ein Abzweig der Argonnenbahn. Östlich des Moreaulager-Ost verzweigte die Argonnenbahn in Richtung Lager Charlottental und Lager Toter-Mann. Das Gleis wurde durch einen kleinen Stollen unter der Straße her geführt.
Im Moreaulager-Ost nannte sich ein Lagerabschnitt Pionierlager.

 

Einrichtungen des Moraulager-West im Weltkrieg (heute teilweise sichtbar):
Pferdestall
Küchen
Kantine
Bade- und Entlausungsanstalt
Lichtzentrale
Brigade-Gefechtsstand
Verbandsraum
Brunnen
Latrine

 

Einrichtungen des Moraulager-Ost im Weltkrieg
Wache
Küche
Munitions-Depot (Handwaffen)
Stinkraum

 

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