Kategorien
Kriegsgräberstätten

Soldatenfriedhof Monthois

Monthois ist eine kleine Gemeinde in der Nähe von Vouziers und gehört zum Departement Ardennes. Im Frühjahr 1915 wird hier ein deutscher Soldatenfriedhof angelegt. Die Toten stammen aus den Lazaretten in Monthois. Zuvor hatten die Kämpfe in der Winterschlacht in der Champagne (16. Februar bis 20. März 1915) und im Argonnerwald einen Höhepunkt erreicht. Bei den Abwehr- und Rückzugskämpfen im Herbst 1918 waren die Verluste besonders hoch. Französische Militärbehörden erweiterten den Friedhof nach Kriegsende durch Gefallene aus provisorischen Grablagen im Bereich von 14 Gemeinden, zumeist vom Westrand der Argonnen.

Monthois
Eingang der Kriegsgräberstätte
Denkmal des 26. Reserve-Korps

Gliederung des 26. Reserve-Korps, das vom 18. April 1917 bis zum 06. April 1918 als Gruppe Dormoise in der östlichen Champagne eingesetzt war. Das Denkmal auf dem Friedhof in Monthois schufen in der Truppe dienende Bildhauer und Steinmetze für ihre gefallenen Kameraden.

51. Reserve-Division

  • 102. Reserve-Infanterie-Brigade
    • Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 234
    • Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 235
    • Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 236
    • Maschinen-Gewehr-Scharfschützen-Abteilung 73
    • Reserve-Kavallerie-Abteilung Nr. 51
  • Artillerie-Kommandeur Nr. 51
    • Reserve-Feldartillerie-Regiment Nr. 51
    • I./Reserve-Fußartillerie-Regiment Nr. 11 (ab dem 16. April 1918)
  • Stab Pionier-Bataillon 351
    • Reserve-Pionier-Kompanie 51
    • 7. Kompanie/Pionier-Bataillon Nr. 28
    • Minenwerfer-Kompanie 251
  • Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 451

20. Reserve-Division

  • 40. Infanterie-Brigade
    • 2. Hannoversches Infanterie-Regiment Nr. 77
    • Infanterie-Regiment „von Voigts-Rhetz“ (3. Hannoversches) Nr. 79
    • Braunschweigisches Infanterie-Regiment Nr. 92
    • MG-Scharfschützen-Abteilung Nr. 32
    • 5. Eskadron/Braunschweigisches Husaren-Regiment Nr. 17
  • Artillerie-Kommandeur Nr. 20
    • Niedersächsisches Feldartillerie-Regiment Nr. 46
    • Fußartillerie-Bataillon Nr. 155
  • Hannoversches Pionier-Bataillon Nr. 10
  • Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 20

214. Reserve-Division

  • 214. Infanterie-Brigade
    • 3. Niederschlesisches Infanterie-Regiment Nr. 50
    • Infanterie-Regiment Nr. 358
    • Infanterie-Regiment Nr. 363
    • 3. Eskadron/Schwere Reserve-Reiter-Regiment Nr. 1
  • Artillerie-Kommandeur Nr. 214
    • Triersches Feldartillerie-Regiment Nr. 44
    • I. Bataillon/2. Pommersches Fußartillerie-Regiment Nr. 15
  • Pionier-Bataillon Nr. 214
  • Divisions-Nachrichten-Kommandeur Nr. 214
Aufnahme unbekannten Datums der Kriegsgräberstätte

Von den 3 339 Gefallenen ruhen 2 348 in Einzelgräbern; zwei blieben namenlos. In dem Gemeinschaftsgrab mit 991 Opfern sind nur 72 namentlich bekannt.

Einige Grabsteine aus der Zeit des Weltkriegs sind erhalten geblieben.

Der Weg zur Kriegsgräberstätte

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.