Praktisches

Einige Tipps zur Reiseplanung:

Wir möchten hier gerne einige Tipps an Sie weitergeben, die sich, aus eigener Erfahrung, aber auch aus der Vielzahl an Anfragen in der Vergangenheit ergeben haben.

Ein Blick auf die Landkarte zeigt schnell, dass sich das Schlachtfeld von Verdun nicht nur auf die nähere Umgebung von Verdun erstreckt. Vom Westrand der Argonnen bis zu den südlichen Maashöhen sind es gut und gerne 70 km.

Für den ersten Besuch empfielt sich ein verlängertes Wochenende. Beginnend mit dem zentralen Schlachtfeld (Mémorial, Gebeinhaus, Fort Douaumont, etc.) hat man einen ersten Eindruck. Diesen kann man in der Stadt mit ihren kleinen Straßen und dem Maasufer vertiefen. Hier lohnt sich insbesondere ein Besuch der Zitadelle und des Quai de Londres.

Um die Sehenswürdigkeiten des Ostufers herum, aber auch am Westufer der Maas findet man heute ein großes Angebot an Wanderwegen. Um alles Sehenswerte und vor allem das Umfeld zu besichtigen, ist es praktisch sich eine der unzähligen Wanderkarten dieses Bereichs des IGN zu besorgen und zu Fuß loszumarschieren. Auf diesen Karten sind Rundstrecken eingezeichnet, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführen und wahlweise für längere Touren verbunden werden können. Diese von Munition usw. geräumten Wege sind ebenfalls farblich im Gelände markiert, um ein orientieren zu erleichtern. Es ist allerdings darauf achten, dass man diese befestigten Wege nicht verläßt, da noch überall mit herumliegender Munition zu rechnen ist und schlecht zu sehende Löcher, zugewachsene Gräben, sowie Drahtreste die Verletzungsgefahr fördern. Ebenfalls mag es ein ungleicher Kampf mit der Gendarmerie und Forstbehörde werden, wenn man fernab der Wege mit Spaten und Fundmaterial von ihnen angetroffen wird.

Verpflegung für ihre Touren besorgen sie sich am Besten im Voraus, da es am zentralen Schlachtfeld und insbesondere etwas außerhalb, kaum Möglichkeiten zum Einkehren gibt. Verdun bietet dafür genügend Supermärkte. Die kleineren Städte westlich und nördlich von Verdun (Varennes, Dun, Montmédy, Stenay und Étain) haben ebenfalls, oft auch sonntags, Einkaufsmöglichkeiten. 
In den kleinen Dörfern, die um Verdun herum liegen, gibt es einige nette, typisch französische Cafés, die zu einer Rast einladen.

Tanken, gerade am Wochenende, sollten sie vorausschauend planen oder Bargeld mitführen. Nicht alle Tankstellen sind mit ihren  Zahl-Terminals an „außerfranzösische Netze“ angeschlossen und sie können mit ihrer EC oder Visa-Card nicht bezahlen.

Für diejenigen, die eine Unterkunft in Verdun suchen, bieten sich mittlerweile einige Hotels an. Hier hat sich die Situation in den letzten Jahren stark verbessert. Für Schülergruppen bleibt momentan nur das Hôtel les Colombes.
Die Jugendherberge ist nach wie vor geschlossen. Uns ist nicht bekannt, ob sie wieder öffnet. Die nächsten Jugendherbergen sind in Metz.

Für einzelne Reisende oder kleine Gruppen empfehlen wir das familär geführte Landhotel Hôtel du Commerce in Aubreville. Von dort aus sind es nur 20 Minuten in die Argonnen, 30 nach Verdun und etwa 45 bis zum Rande der Champagne. Die Entfernung zur Autobahn A4 beträgt nur 10 Minuten.

Wir wünschen ihnen viel Erfolg bei ihrer Planung. Sollten sie etwas neues sehen, dass uns entgangen ist, schreiben sie uns an.

 

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