Leutnant der Landwehr Kurt Wemper

Leutnant der Landwehr
Kurt Wemper

Kompagnieführer 3./ Kompagnie, 7. Garde-Infanterie-Regiment

 Geboren am 13. Januar 1872

Gefallen am 30. Juni 1916 bei Thiaumont

Leutnant der Landwehr Wemper war ab dem 01. Oktober 1915 als Führer eines Zuges in der 9. Komp. eingesetzt. Während der Verdunschlacht führte er die 3. Kompagnie des Regiments. Diese war nach dem fehlgeschlagenen Angriff des Regiments auf den Zick-Zack-Graben am 28. Juni 1916 im Bereich der Wabengräben eingesetzt. Während eines Angriffes der Nachbarregimenter und der 6. Kompanie des 7. GIR auf das Zwischenwerk Thiaumont fiel Leutnant Wemper in seiner Stellung der französischen Artillerie zum Opfer.

Dazu schreibt die Regimentsgeschichte des 7. GIR:

…Das im schwersten Sperrfeuer vorgehende III./6.GIR findet das Zwischenwerk vom Feinde unbesetzt und richtet sich vorwärts desselben und in ihm notdürftig ein…

 …Bei der starken Beschießung fällt am Nachmittag der Führer der 3. Komp. Lt. Wemper, ein in vielen Lagen erprobter Offizier, Unterarzt Hellmann wird in seinem Sanitäts-Unterstand verschüttet und erleidet außer heftigen Quetschungen eine Gasvergiftung. Lt. Wemper findet am 06. Juli in Delut seine letzte Ruhestätte.

Zu einem unbekanntem Zeitpunkt wurde Kurt Wemper auf den Kirchhof II der Dorotheenstädtischen Gemeinde in Berlin-Wedding umgebettet.

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