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Leutnant der Reserve Josef Te Laake

Leutnant der Reserve
Josef Te Laake

Infanterie-Regiment Markgraf Carl (7. Brandenburgisches) Nr. 60
8./ Kompagnie

*11. Februar 1894 in Bocholt
+ 14. März vor Verdun

Josef Te Laake fiel bei Angriffsvorbereitungen im Bereich von Vaux. Er ist in der Regimentsgeschichte namentlich nicht erwähnt, so können keine Angaben zu seinem Tod gemacht werden.

Das Infanterie-Regiment 60 wurde im Rahmen der 121. Reserve-Division für die Fortführung des Angriffs auf die Stellungen und Werke bei Fort Vaux alarmiert. Zur Zeit standen dort die eigenen Kräfte des V. Reserve-Korps auf der Linie Weinberge nördlich Damloup – Dorf Vaux- Teich Vaux.

Am 11. März befanden sich Teile des Regiments in Stellung, andere im Bereich der Werke Bezonvaux und Hardaumont. Tags darauf wurde durch das II. Bataillon ein Laufgraben vom Ouvrage ´d Bezonvaux zum Ouvrage d ´Hardaumont begonnen.

Aus der Regimentsgeschichte:

Die Stellungen selbst waren taktisch ungünstig. Das Schußfeld vor der Front reichte nur auf die nächsten Entfernungen. Das ganze Gelände nördlich des Dorfes Vaux aber lag im schwersten Maschinengewehr- Kreuzfeuer vom Cailette-Wald einerseits und vom Fort Vaux, dem Fumin- und Chapitre-Wald andererseits aus. Eine genaue Erkundung der feindlichen Stellungen und Flankierungsanlagen hatte noch nicht ausgeführt werden können, und daher waren auch die Angriffsversuche der von uns abgelösten 6. Infanterie-Division gegen die französische Stellung Steinbruch- Fingerwald im Maschinengewehr-Kreuzfeuer zusammengebrochen.

Der Vormittag des 13. März verlief verhältnismäßig ruhig. Um 3 nachmittags setzte heftiges Artilleriefeuer auf die Stellung ein. Beim Ouvrage d ´ Bezonvaux wurden eine Signalstation eingerichtet, ein Pionierpark angelegt und 6000 eiserne Portionen aufgestapelt.

Bei gutem Wetter lag am 14. März den ganzen Tag über sehr starkes Artilleriefeuer mittlerer und schwerer Kaliber auf Stellungen und Lagern. Die Laufgräben von Bezonvaux nach dem Ouvrage d ´ Hardaumont machten gute Fortschritte.

Vaux-Teich
Vaux-Teich
Reste des Ouvrage d´ Hardaumont


Joseph Te Laake wurde in seiner Heimatstadt Bocholt auf der dortigen Kriegsgräberstätte bestattet. Wir danken Herrn D. Bublies für die Bilder der Kriegsgräberstätte.

Grabstätte in Bochholt
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Leutnant Erwin Hartmann

Erwin Hartmann
Leutnant

18. Kgl. Sächs. Infanterie-Regiment 192
2. Kompagnie

*03. Juli 1896 in Bautzen
+10. September 1916 bei Verdun

Bevor das Infanterie-Regiment 192 im Juli/ August 1915 in Sissone aufgestellt wurde, diente Erwin Hartmann im 4./ Kgl. Sächs. Infanterie-Regiment Nr. 103. Die 192er sollten während des Krieges öfter vor Verdun eingesetzt werden, Hartmann fiel schon beim ersten Einsatz auf dem zentralen Schlachtfeld beim Beziehen der vorderen Stellung.

Nachdem das Regiment knapp 2 Monate im und am Wald von Avoucourt kämpfte, verlegte es Ende August 1916 auf das östliche Ufer der Maas um zu einem späteren Zeitpunkt auf der Linie südöstlich Fleury-Chapitre-Wald eingesetzt zu werden.

Als das I. Bataillon am 4. September zum Kaplager marschierte wurde es am folgenden Tag schon für Trägerdienste zwischen Brûle-Schlucht und Fort Douaumont eingesetzt.

Aus dem Fort heraus, sollten am 10. September die Kompagnien des I. Bataillons, das stark geschwächte II. auf dem linken Flügel ablösen.

In der Regimentsgeschichte liest sich dazu:

…Trotz der unruhigen Nacht – der Gegner hielt das Gelände zwischen dem Fort und Fleury fast dauernd unter Feuer, so daß Verluste eintraten – ging die Ablösung glatt vonstatten. 3./, 1./ und 2./ Komp. (diese auf dem linken Flügel) hatten 8./, 5./ und 7./ Komp. in vorderer Linie , 4./ Komp. hatte die 12./ Komp. am Bahndamm abgelöst. Während der Ablösung fiel Lt. Hartmann, 2./ Komp.


Hartmann



An der Familiengruft der Harmanns auf dem Johannisfriedhof in Dresden befindet sich auch eine Gedenktafel für den 1917 auf See gebliebenen Bruder und Kommandanten des U-Bootes U 49, Johannes-Richard Hartmann.


Hartmann