Die Kämpfe in den Argonnen

 Wie kam die Argonnenfront zustande?

Nach dem Übergang der 4. Armee (Herzog Albrecht von Württemberg) und der 5. Armee  (Kronprinz Wilhelm) über die Maas und den vollzogenen Schwenkungen im Rahmen der Heeresbewegungen, marschierten die Truppen auf die Nordspitze des Argonnerwaldes zu, um dann an der West und Ostseite längs des Waldes weiter anzutreten. Auch die nach Süden ausweichende 3. und 4. französische Armee ließen die Argonnen zwischen sich liegen. Vorerst blieb der Argonnerwald von den Kämpfen verschont. Am 3. September wurden die Nachhuten der 3. französischen Armee in der ersten Schlacht bei Varennes auf der Linie Apremont – Montfaucon durch die Truppen des Kronprinzen geworfen, nun lagen die Argonnen in der rechten Flanke der 5. Armee. Die Chance die Deutschen in der Flanke aus der Tiefe des Waldes anzugreifen, wurde durch die Franzosen nicht genutzt. Nur geringe Versuche die Entfaltung der 26. Infanterie-Division am 5. September zu behindern, haben stattgefunden.

In den Argonnen selbst ging der deutsche Vormarsch ebenfalls ohne Gefechte voran. Das VI. Armeekorps marschierte auf der Varenner Straße auf die Westseite des Waldes, um weiter Richtung Ste. Menehould anzutreten. Die 27. Infanterie-Division bog bei Clermont ebenfalls in den Wald ein und marschierte über Les Islettes auf Brizeaux zu, ebenfalls vom Feind unbehelligt. Die Argonnen lagen somit schon am 5. September im Rücken der 5. Armee. Doch schon am 6. September begann die französische Gegenoffensive, die in der Geschichte als Marneschlacht bekannt werden sollte und eine Wende in den deutschen Angriffsbemühungen herbeiführte. In der Nacht vom 9/10. September läutete ein nächtlich durchgeführter Angriff von insgesamt 5 Divisionen und 2 gemischten Brigaden die Schlacht in den Argonnen ein. Am 12. September mußte die 5. Armee den unverhofften Rückmarsch antreten, die bestehende Verbindung zum linken Flügel der 4. Armee mußte aufgelöst werden. Ratlosigkeit herrschte unter den Soldaten; warum mußten sie auf ganzer Linie wieder zurück? Ohne Schwierigkeiten gelang es, sich vom Feind zu lösen. Der Wald mußte am 13. September größtenteils in stockfinsterer Nacht durchquert werden und auf Anweisung des Oberkommandos der 5. Armee wurde wieder auf der Linie Apremont – Montfaucon – Gercourt Front gemacht.

 

Bei der 5. Armee

Am 14. September grub sich die Armee auf der allgemeinen Linie Chatel – Charpentry – Montfaucon – Bethincourt – Forges ein, die 4. Armee stand derzeit mit ihren äußerst linken Flügel auf Höhe Binarville. Somit ließ sich nicht verhindern, daß zwischen den Armeen nun eine 4 Kilometer breite Lücke entstand, welche für die Armeeoberkommandos jedoch unerheblich war, da die Argonnen für feindliche Operationen nicht in Frage kamen. Nur durch das Aufstellen von schwachen Sicherungen an der Querstraße Binarville – Apremont durch Landwehr-Infanterie-Regiment 26 (Magdeburg) wurde die entstandene Lücke überwacht. Dazu wurden jedoch nur 1 Zug am Waldeingang nordöstlich Binarville, 1 Feldwache an der Charlepaux-Mühle, 1 Zug bei La Viergette, 1 Halbzug am Waldausgang westlich von Apremont, sowie schwache Postierungen entlang der Straße aufgestellt. Des Weiteren wurden durch einzelne Kompanien des Landwehr-Infanterie-Regiment 26 Vienne-Le-Château, Le Four de Paris, Barricade-Pavillon sowie Varennes gesichert.
Somit bestand ergo kurzzeitig eine Doppelverbindung zwischen den Armeen.

Durch Wechsel der Befehle wurden die Teile des Landwehr-Infanterie-Regiments 26 jedoch baldigst abgezogen und marschierten Richtung Varennes zum XIII. Armeekorps.
Die Franzosen nutzten diese einmalige Gelegenheit, besetzten „Le Four de Paris“ und nach einzelnen belanglosen Gefechten fiel die wichtigste Verbindungsstraße der Argonnen in ihre Hände. Unter starkem Feinddruck zogen sich auch die letzten deutschen Nachhuten auf die Nachhutstellung Varennes zurück, die wichtigste Stellung Boureuilles – Vauquois mußte aufgegeben werden. Somit ging auch das wichtige Vauquois, von welchem das Aire-Tal samt Straßen zu überwachen war, verloren.

 

Argonnen-Lager
Waldlager bei Fleville-Sommerance 1917

 

Unter Druck der starken franz. Infanterie ging auch die Nachhutstellung Varennes bald verloren. Im weiteren Zuge trat der Franzose nordwärts durch den Wald weiter an, besetzte die ehemaligen Jagdsitze Barricade-Pavillon, St. Hubertus, sowie Bagatelle-Pavillon und drang in den Grurie-Wald südlich von Binarville ein.
Somit wurde unter Ausnutzung der Geländekenntnisse ein Keil zwischen die 4. und 5. deutsche Armee getrieben und weitere 2 Armeekorps in den Wald geworfen, darunter Spezialtruppen und im Waldkampf erfahrene Einheiten. Die französische Artillerie fand auf den Höhen bei La Placardelle und Vienne Le Chateau günstige Feuerstellungen. Im Laufe der nächsten 14 Tage bauten die französischen Truppen Bagatelle, St. Hubertus; sowie Barricade-Pavillon zu infanteristischen Bollwerken aus. Weiter vorwärts wurde ein systematisches Stellungsnetz mit Gräben, Blockhäusern, Barrikaden und MG-Ständen ausgebaut, alles mit Stolper- und Stacheldraht und dichtem Dornengestrüpp gesichert. Währenddessen spielten sich außerhalb der Argonnen und an den Rändern bedeutungsvollere Kämpfe ab. Am 15. September wichen die deutschen Nachhuten weiter aus, die nachrückenden Franzosen befanden sich schon nah der Hauptstellung an der Linie Apremont – Baulny – Charpentry, dessen Orte unter französischem Beschuss in Flammen aufgingen. Vauquois wurde durch deutsche Artillerie ebenfalls ein Raub der Flammen.

Abends lief die Front von Montblainville über Very – Malancourt nach Forges. Aufklärungspatrouillen deutscherseits konnten keine Feindaufklärung betreiben, da sie frühzeitig angeschossen wurden. Um der rechten Flanke Luft zu schaffen, trat am 18. September das Infanterie-Regiment 122 (26. Infanterie Division) von den Höhen östlich Chatel gegen Montblainville an. Erste Feindkontakte am Waldrand Apremont – Montblainville im Bereich des Vervaux Bachgrundes entschied das Regiment für sich und grub sich in Feindnähe ein. Weitere Gefechte in der Nacht und am folgenden Tage ließen auf stärkere französische Kräfte schließen.
Daraufhin ordnete das Oberkommando der 5. Armee einen allgemeinen Angriff am 20. September an, dieser wurde durch das Große Hauptquartier jedoch um 2 Tage verschoben. Dieser Zeitraum wurde von den Franzosen genutzt, um ihre Stellungen zu verstärken und weitere Kräfte an die Waldränder zu verlegen. Nun war ein Großteil der Argonnen unter französischer Kontrolle, die Front stabilisierte sich. Auf Seiten der deutschen Führung ignorierte man jedoch die Argonnen weiterhin und maß ihnen keine Bedeutung zu, sie rechnete mit einem baldigen schnellen Vormarsch, um den Krieg zügig zu beenden.

 

 

Was geschah bei der 4. Armee?

Nachdem die 4. Armee den Rückmarsch nach der Schlacht an der Marne am 11. September  1914 angetreten hatte, bezog sie am 13. die Linie Souain – Binarville, von den Franzosen scharf verfolgt. Der Gefahr einer Umfassung ihres linken Flügels im Bereich Binarville aus dem Gruerie-Wald sah man mit Sorge entgegen, da das abfallende Gelände sich dafür gut eignete.

Schon am 14. September wurde die 4. Armee auf ganzer Front angegriffen, dabei kam der linke Flügel der dort stehenden 25. Reserve-Division wie vermutet durch flankierende Angriffe aus dem Wald in arge Bedrängnis. Gleichzeitig griffen die französischen Einheiten frontal entlang des Waldes von Binarville an. Im Morgengrauen des 15. warfen sich die 25. Reserve-Division, verstärkt durch Teile der 11. Reserve-Division des VI. Armeekorps den ständig angreifenden Franzosen entgegen. Der Gegenstoß wurde durch Artillerie von der Höhe 182 feuernd und starkem Infanteriefeuer aus der Nordwestecke des Gruerie-Waldes am südlichen Bereich Binarvilles und der anschließenden Höhe zum Stillstand gebracht.
Das Füsilier-Regiment 38 wurde angesetzt, um östlich an Binarville vorbei in den Wald vorzustoßen, um die Bedrohung aus der Flanke zu beseitigen. Dieser Versuch scheitert schon nach wenigen Hundert Metern am starken Widerstand der im Dickicht verborgenen Franzosen. Ständig bestand die Gefahr abgeschnitten zu werden und das Bataillon zog sich auf die Höhe südlich Binarville zurück. Bereits wenig später erfolgte ein mit starken französischen Kräften durchgeführter Angriff aus dem Nordrande des Gruerie Waldes, dieser wurde durch die 11. Infanterie-Division auf ganzer Front abgeschlagen, der Franzose zahlte diesen Angriff mit hohen Verlusten. Erst in der Nacht flauten die Kämpfe langsam ab. Jederzeit bestand jedoch die Gefahr einer Umgehung in der linken Flanke, da nur eine schwache Landwehr-Postenkette Verbindung zur 5. Armee hielt.

Am 16. September ordneten sich die Truppen, die drei Bataillone des Füsilier-Regimentes und 2 Bataillone des Grenadier-Regimentes gruben sich im Halbkreis um Binarville ein, ausgesandte Erkundungspatrouillen blieben ohne Erfolg. Auch ein starker Erkundungsvorstoß von 2 Bataillonen blieb nach 300 m vor starken französischen Befestigungen im Wald liegen. Auch am 22. September schafften es 3 Kolonnen der Regimenter 10 und 38, unter Hilfe von Pionieren und Maschinengewehren es nicht, die reale Feindstärke festzustellen. Das Oberkommando der 4. Armee befahl im Gegenzuge den Wald zu meiden, und ließ am 23. September zu groß angelegten Angriffen antreten, wieder entstanden hohe Verluste durch Feuer aus der Flanke. Erst am 24. schaffte es das Füsilier-Regiment 38 den Moreau-Grund zu überwinden, musste aber schon 150 m weiter wieder liegen bleiben. Ein großer Vorstoß des Grenadier-Regimentes 10 am 25. September mit 4 Kolonnen scheiterte ebenfalls im Gruerie-Wald vor einer stark besetzten, aus mehreren Gräben angelegten Barriere, die sich von der Chaussee Binarville – Vienne-Le-Château bis in den Nordwesten des Waldes zog. Auch am 26. blieben alle Versuche das Waldstück zu säubern erfolglos, die Front zog sich am Abend fast im rechten Winkel, der nach Osten gerichtete Teil bildete eine lange und schwer zu sichernde Defensivflanke in unmittelbarer Feindnähe.
Das Oberkommando der 4. Armee setzte die Fortsetzung des Angriffs für den 28. September an, hoffte jedoch auf die oft gebetene Unterstützung der 5. Armee um den Erfolg für sich zu buchen.

Die ganze Schwierigkeit der Argonnenkämpfe trat deutlich in Erscheinung, als nach einer Reihe kleinerer Gefechte Anfang Oktober 1914 der Angriff einer starken Abteilung gegen den Stützpunkt Bagatelle-Pavillon und das benachbarte Stellungssystem scheiterte. Um den Besitz des Stützpunktes St.-Hubert-Pavillon entstanden ganz besonders schwere Kämpfe. Auch nach Heranziehen von Verstärkungen und Herstellung von Angriffsstellungen im Norden, Osten und Süden des Stützpunktes gelang ein Angriff am 6. Oktober, trotz vorheriger Vorbereitung durch schwere Artillerie, nicht.

Im Laufe des Jahreswechsel 1914/1915 waren die hartnäckigen Kämpfe des XVI. Armeekorps weitergegangen. Nach Abweisung eines heftigen Angriffs am 5. Januar griff die 33. Infanterie-Division im östlichen Teil der Argonnen an, warf den Gegner und nahm ihm bis zum 11. Januar 17 Offiziere, 1100 Mann an Gefangenen sowie Kriegsmaterial ab. Am 22. Januar gewann die 34. Infanterie-Division nordwestlich Four de Paris etwas Boden, am 29. griffen die 27. Infanterie-Division und ein Regiment der rechts anschließenden 11. Infanterie-Division im westlichen Teil des Waldgebietes erfolgreich an und verlegten ihre Stellungen um einige Hundert Meter vor. Auch in der ersten Hälfte des Februars setzte das Korps sein schrittweises Vorgehen fort.

Nach ausgiebiger Vorbereitung durch Artillerie und Minenwerfer brachen am Morgen des 20. Juni 1915 der linke Flüges des XVIII. Armeekorps (9. Landwehr-Division) und der rechte des XVI. Armeekorps (27. württembergische Infanterie-Division) am Westrande der Argonnen unter Verwendung von Flammenwerfern zum Angriff vor und entrissen dem Feind einen Teil seiner Stellung (Labordère-Werk). Vom 30. Juni ab stürmte das XVI. Armeekorps unter dem Befehl des Generals von Mudra in dreitägigen Kämpfen die stark ausgebauten Stellungen (Central- und Cimetière-Werk) der französischen 42. Infanterie-Division nördlich von La Harazée. Am 13. Juli wurden westlich von Boureuilles durch die 33. Infanterie-Division die von Teilen des V. französischen Korps besetzten und stark befestigten Höhen am Südhang der Bolante (La Fille Morte, Höhe 285, Höhe 263) nach sorgfältiger Vorbereitung genommen, während eine gleichzeitig zur Durchführung gebrachte Nebenunternehmung der 34. Infanterie-Division nördlich von Le Four de Paris weitere Teile der feindlichen Stellung in deutschen Besitz brachte.

 

Argonnen
Graben in den Argonnen

 

Am 11. August kam es erneut zu reger Gefechtstätigkeit beim XVI. Armeekorps. Es kam zur Wegnahme, des von der französischen 15. Kolonial-Division besetzten sogenannten Martin-Werks nördlich der Straße Servon – Montblainville und am 8. September zur Erstürmung der feindlichen Stellung beiderseits des Charme Baches, nordöstlich von La Harazée in einer Breite von fast 2 km. Über 2000 Gefangene, 48 Maschinengewehre und 54 Minenwerfer fielen in deutsche Hand.

Am 27. September nahm die 33. Infanterie-Division, die von Teilen des französischen V. Korps besetzte Höhenstellung südöstlich von La Fille Morte, um den Franzosen jegliche Möglichkeit der Beobachtung von der Höhenlinie La Fille Morte – Höhe 285 zu nehmen und machte dabei etwa 250 Gefangene.

Nun waren die eigentlichen Angriffskämpfe in den Argonnen zu Ende, da die beabsichtigte Linie erreicht war. Ganz besonders hart umkämpft war bisher die Höhe 285 gewesen. Da die Franzosen größten Wert auf den Besitz dieser Höhe legten, gingen die Kämpfe um sie auch in den nächsten Jahren dauernd weiter und zwar hauptsächlich durch  den unterirdischen Minenkrieg, der hier so gewaltige Formen annahm, wie sie niemand vorher hatte ahnen können. Am 12. Dezember 1916 explodierte auf der Höhe 285 eine deutsche Sprengladung von 52.250 kg Sprengstoff. Der Sprengtrichter war nahezu 50 m tief. Ab Mai 1917 gab es eine stillschweigende Übereinkunft nur zu festgelegten Zeiten zu sprengen.

Bis zum Frühherbst 1918 blieben im Großen und Ganzen die erreichten Linien unverändert. Mit dem ständig wachsenden Verbrauch der deutschen Armee an den großen Offensivfronten des Frühjahres 1918 wurde schließlich ein weites, nur schwach besetztes Vorfeld geschaffen und die eigentliche Verteidigung so weit zurückgelegt, dass man das im Jahre 1915 unter so schweren Kämpfen eroberte Gelände im Falle eines feindlichen Angriffes freiwillig aufzugeben entschlossen war. Was dann kam, war das Gleiche wie auf allen anderen Schauplätzen der Westfront. Nachdem 1918 die großen deutschen Offensiven fehlgeschlagen waren, gingen die durch amerikanische Truppen verstärkten Franzosen zum Angriff vor.

Bildergallerie mit freundlicher Genehmigung von U.S. Army Military History Institute

 

Am 25. September 1918 um 23:30 Uhr begann die amerikanische Artillerievorbereitung auf das rückwärtige Gelände beiderseits der Argonnen. Die 1. amerikanische Armee hatte 3 Korps mit 9 Divisionen für diesen Angriff vorgesehen. Von diesen 9 Divisionen hatten 4 noch nicht im Einsatz gestanden. Die dünnen deutschen Hauptwiderstandslinien der 5. und 3. Armee erstreckten sich von Varennes über Cheppy auf den Südrand Forges-Wald und von Apremont über Montfaucon auf Nordrand Forges-Wald. In der Nacht wurden ab 02.30 Uhr bis 05:30 Uhr die deutschen Vorposten und die 1. und 2. Linie unter starkes Artilleriefeuer von 2700 Geschützen genommen. Um 05:30 Uhr ging die amerikanische Infanterie, hinter der sich nach vorne bewegenden Feuerwalze der Artillerie, zum Angriff vor. Am Abend des 26. September war jedoch nur die 1. deutsche Linie in amerikanischer Hand. Die unerfahrenen amerikanischen Soldaten erlitten in dem unübersichtlichen Gelände hohe Verluste. Am 30. September musste die Offensive unterbrochen werden, da es den Amerikanern nicht gelang die Artillerie nachzuziehen.

Trotz zahlreicher Verstärkungen in Form von Eingreif-Divisionen konnten die amerikanischen Streitkräfte die deutschen Truppen bis zum 03. Oktober auf die Linie Binarville – Apremont – Brieulles zurückdrücken.

Am 04., 07. und 08. Oktober 1918 starteten die Amerikaner weitere Angriffe und erreichten schließlich den Nordrand der Argonnen bei Grandpré. Bis Anfang November zogen sich die Verfolgungskämpfe der amerikanischen und deutschen Truppen hin. Die Amerikaner schwenkten nach Westen auf die Maas zu und drängten die, noch von zwei österreichischen Divisionen, 1. und 35. KuK Infanterie-Division, unterstützten Deutschen bis an die Maas bei Stenay zurück.

Am Morgen des 11. November 1918 erreichte die kämpfenden Truppen die Nachricht, dass der Waffenstillstand unterzeichnet sei. Um 11.00 Uhr schwiegen nach über 4 Jahren die Waffen.

15 Gedanken zu „Die Kämpfe in den Argonnen“

  1. Ich suche meinen Verwandten August Matthes geb. 11.12.1893 in Böttingen Württemberg und gestorben am 27.09.1916 im Lazaret eingesetzt in den Argonnen Wahrscheinlich Württembergische Straßenbaukompanie oder so ähnlich.

    1. Hallo,
      August Mattes aus Böttingen starb infolge Verwundung laut Verlustliste W(ürttemberg) 488 am 04.11.1916 bei 1./Kp Armierungsbataillon 131. Unterlagen finden sich im Hauptstaatarchiv in Stuttgart.

      1. Vielen Dank
        Wie komme ich an weitere Informationen aus dem Hauptstaatarchiv in Stuttgart? Mich würde interessieren, wo er gestorben und begraben ist, oder was seine Verletzung war.

        Mit freundlichen Grüßen
        Josef Mattes

        1. Hallo,
          der Bestand heisst M 543 Bd. 16.
          Da müssen sie hinfahren und vor Ort recherchieren.
          http://www.landesarchiv-bw.de/web/47272

          Beim Volksbund in der Gräbersuche steht: Todesort Beaumetz, er wäre also in ein Lazarett weit nach Norden gekommen.

          „Für August Mattes konnte in den vorliegenden Unterlagen keine Grabmeldung ermittelt werden. Da der französische Gräberdienst jedoch in den 20er Jahren Umbettungen aus den umliegenden Orten jeweils auf Sammelfriedhöfe durchführte, könnte er auf der vom Volksbund hergerichteten Kriegsgräberstätte in St.-Laurent-Blangy bei Arras im Kameradengrab bestattet worden sein.“

          1. Danke
            ich habe mit dem Landesarchiv Kontakt aufgenommen und die haben mir M 296_ Bü 11. elektronisch zu kommen lassen. Leider bringt mich das nicht wirklich weiter in meinen Recherchen.
            Gibt es den Bestand M543 Bd.16 auch elektronisch?

  2. Hallo! Mein Anliegen ist Mein Großvater Martin Laubinger Jahrgang 1893 war Frontsoldat im 1.Bad.infantri.reg. 109 um Verdun und Argonnerwald kam in Franz. Gefangenschaft . Meine Frage gibt es noch eine Liste von seiner Kompanie mit seinem Namen

    1. Hallo! Danke fürihre Mail an mich betrf. Martin Hermann Laubinger geb 1893 Soldat um Verdun und Argonnerwald und Totermann,mein Großvater wurde im August 14 von Freiburg im Breisgau eingezogen ,war bei der Infanterie und kam von dort gleich in die Schlacht um Mühlhausen Elsass,von dort ging es nach Verdun 1917 Frz.Gefangenschaft ,und hat Krieg überlebt

      1. Hallo, das Badische Leib-Grenadier-Regiment oder Infanterie-Regiment 109 war ab 28. Januar 1917 bis etwa Mitte September 1917 auf der Vaux-Kreuz Höhe in der Nähe vor Ornes.
        Das Regiment war weder in den Argonnen noch auf dem Westufer auf Höhe Toter-Mann eingesetzt. Die Stammrollen der zugehörigen Kompanien (Namenslisten) dürften im Generallandesarchiv in Karlsruhe einzusehen sein.

  3. Hallo, mein Großvater hat in Verdun gekämpft und ist schwer verwundet worden . Er hat nie mehr darüber gesprochen und er starb , als ich 4 Jahre war . -Jetzt wohne ich in der Nähe von Verdun und bin oft dort . Ich möchte gerne wissen , wo genau mein Opa gekämpft hat , weil ich dort Blumen hinbringen möchte .
    Wie kann ich das herausfinden ?
    Mein Opa hieß : Otto Schöllhammer , geboren am 26.01.1874 in Lunzenau in Sachsen , aber er wohnte später in Glesien , heute Schkeuditz . ………

      1. Hallo , Michael Prisille ,

        danke für die Antwort ,….
        habe lange nicht mehr hier reingeschaut und fand erst heute Ihre Antwort .

        Ich weiß leider nur sehr wenig .
        Das einzige , was ich recherchieren kann , ist , daß mein Großvater schon 40 Jahre alt war , als der 1. Wk begann . – Also war er schon über 40 als er eingezogen wurde . – Könnte da ein Reseveregiment eine Rolle spielen ?

        Wurden die Männer dort eingezogen , wo sie wohnten , oder dort , wo sie geboren wurden ?

        Mein Großvater hatte den Wohnort von Lunzenau nach Glesien ( heute Schkeuditz ) gewechselt . Könnte das eine Rolle spielen ?

        Da er traumatisiert war , hat er nie darüber gesprochen , bis er starb .

        Fakt ist , daß er im 1. Wk verwundet wurde und nicht mehr kämpfen konnte , weil er eine Hand verloren hatte , also muß er doch in irgendeinem Regiment oder einer Stammrolle registriert sein ,… aber wo kann ich suchen ?

  4. Ich suche mein Grossvater der 1916 in Verdun gefallen ist. Sein nahme Johan Mayer aus Düsseldorf. Wie kan ich sein Grab finden? Ich bin Geboren und wohne in Belgien

    1. Hallo,
      haben sie noch mehr Angaben zu ihrem Großvater? Vielleicht das Geburtsdatum? Todesdatum? Irgendwelche weiteren Informationen?

    2. Hallo Rita,
      De naam Johan Mayer is vrij veel voorkomend. Om gesneuvelden met dezelfde naam van de lijst te kunnen schrappen, is het noodzakelijk om meer informatie omtrent uw grootvader te verkrijgen.
      Zijn rang is interessant, zijn eenheid, datum van overlijden etc.
      Ik wil dan gerust eens nazien of we hem kunnen vinden.
      Met vr gr,
      Stephan

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