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Fort Douaumont

Das Fort Douaumont war der Hauptstützpunkt des Verteidigungsgürtels von Verdun mit einer Größe von 3 Hektar Areal und 3 km Stollenanlagen. Heute kann man über seine von Granaten durchwühlten Decke mit zahlreichen Panzer- und Geschütztürmen flanieren. Für ein kleines Eintrittsgeld kann man den für Touristen freigegebenen Teil innerhalb des Forts besichtigen und sich einen Einblick vom Leben der damaligen Besatzung schaffen. Die deutschen Soldaten nannten das Fort treffenderweise "Sargdeckel".

Öffnungszeiten:

04. Februar - 31. März / 10 - 13 und 14 - 17 Uhr
01. April - 31. August / 10 - 18.30 Uhr
01. September - 31. Oktober / 10 - 13 und 14 - 17.30 Uhr
01. November - 23. Dezember / 10 - 13 und 14 - 17 Uhr

Außerhalb dieser Zeit ist das Fort geschlossen.

Fort Douaumont

Kehlblockhaus
Panzerversenkturm
Blick über den "Sargdeckel"
Nordöstliche Grabenwehr





Fort Vaux


Das Fort Vaux, ein ähnliches Festungswerk wie Douaumont nur weitaus kleiner, läßt sich ebenso von innen besichtigen. Ausgestattet war das Fort ebenfalls mit einem Galopin Geschützturm, sowie drei gepanzerten Beobachtungstürmen. Während der Schlacht um Verdun wurde das Fort von den deutschen Truppen belagert. Erst am 07. Juni 1916 kapitulierte die französische Besatzung.

Öffnungszeiten:

01. Februar - 31. März / 10 - 12 und 13 - 17 Uhr
01. April - 31. August / 09 - 18 Uhr
01. September - 31. Oktober / 09 - 12 und 13 - 17.30 Uhr
01. November - 23. Dezember / 13 - 17 Uhr

Außerhalb dieser Zeit ist das Fort geschlossen.

 

Fort Vaux
Fort Vaux
   
Beobachtungstürme auf dem Fort
   
Kehlgraben mit doppelter Grabenwehr

 

 

Dorf Fleury mit Mémorial


Die Stelle, wo einst das Dorf Fleury mit Höfen, Häusern und einer Kirche existierte, zeigt heute noch Spuren der erbitterten Kämpfe. Mehrmals teilten sich Franzosen und Deutsche die spärlichen Trümmer. Es ist nach dem Kriege, indem es förmlich pulverisiert wurde, nicht mehr aufgebaut worden und teilt sich sein Schicksal mit acht weiteren Dörfern. Wo früher der Bahnhof von Fleury stand, befindet sich heute das Mémorial, Gedenkstätte und Museum in einem. Es zählt zu den umfangreichsten und bedeutendsten Museen des Ersten Weltkriegs. Ausstellungen und Filmvorführung in deutscher Sprache.

Öffnungszeiten:

01. Februar - 31. März / 9 - 12 und 14 - 18 Uhr
01. April - 31. August / 09 - 18 Uhr
01. September - 15. Dezember / 09 - 12 und 14 - 18 Uhr

Außerhalb dieser Zeit ist das Memorial geschlossen.

Mémorial Fleury
Memorial Verdun
   
Fleury
Denkmal im ehemaligen Dorf
   

Kapelle "Notre-Dame de  l'Europe" an der Stelle der früheren Kirche

 

Fleury

 

 

Beinhaus von Douaumont


Im Herzen des Schlachtfeldes, zwischen Douaumont und Thiaumont, liegt das Beinhaus. Dieses Mahnmal beherbergt im inneren, die sterblichen Überreste von 130.000 nicht identifizierten Soldaten, die nach dem Krieg auf dem Schlachtfeld geborgen wurden. Die Kapelle ist einfach und schlicht gehalten.
In ihrem Innern findet der Besucher Tafeln der Spender zum Bau oder Erhalt des Beinhauses. Der eine oder andere deutsche Name findet sich unter ihnen. Der 46m hohe Turm ist in der Form einer Granate erbaut, indem sich auch ein kleines Museum und ein Filmvorführraum befinden. Vom Turm aus läßt sich das Schlachtfeld in alle Richtungen überblicken.
Auf dem französischen National Friedhof vor dem Beinhaus befinden sich Gräber mit 15.000 identifizierten Gefallenen.
Die Form der Grabsteine unterscheidet sich nach christlichen, muslimischen und jüdischen Gefallenen.
Hier bekräftigten am 22. September 1984 der Präsident der französischen Republik François Mitterand und Bundeskanzler Helmut Kohl mit einem Händedruck die deutsch - französische Freundschaft.

 

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Nationalfriedhof vor dem Beinhaus

   
Die Tricolore vor dem Beinhaus
   
Das Beinhaus von Douaumont

 

Öffnungszeiten:

04. Februar - 28. Februar / 14 - 17 Uhr
01. März - 31. März / 09 - 12 und 14 - 17.30 Uhr
01. April - 30. April / 09 - 18 Uhr
01. Mai - 31. August
/ 09 - 18.30 Uhr
01. September - 30. September / 09 - 12 und 14 - 18 Uhr
01. Oktober - 31
. Oktober / 09 - 12 und 14 - 17.30 Uhr
01. November - 30. November / 09 - 12 und 14 - 17 Uhr
01. Dezember - 23. Dezember / 14 - 17 Uhr
26. Dezember - 30. Dezember / 14 - 17 Uhr

Außerhalb dieser Zeit ist das Beinhaus geschlossen.

 

Denkmäler für die Gefallenen nicht-christlichen Glaubens

Unmittelbar östlich neben dem National Friedhof des Gebeinhauses befindet sich das Denkmal für die Gefallenen Jüdischen Glaubens.
Ein Offizier der Wehrmacht rettete dieses Denkmal während der deutschen Besatzungszeit. Er liess es mit Brettern verkleiden und Material davor lagern. Dadurch war das Denkmal nicht mehr zu sehen. Dieser Offizier soll während des ersten Weltkriegs 1917 am Toten Mann gekämpft haben.

 

Am 25. Juni 2006 wurde durch den Präsidenten der französischen Republik Jacques Chirac das Denkmal für die gefallenen Kolonialsoldaten muslimischen Glaubens eingeweiht. Es steht direkt westlich vom Nationalfriedhof und wurde im maurischen Stil errichtet.


Den Jüdischen Gefallenen


 

 

Den Kolonialsoldaten muslimischen Glaubens

 

 

 
Zwischenwerk Kalte Erde

Dieses Festungswerk liegt etwas fernab im westlichen Bereich des Schlachtfeldes. Die Anlage ist als kleines Infanteriewerk gebaut worden. Die Hauptkaserne liegt im nördlichen Teil. Bewaffnet war das Werk mit einem Galopin Panzerturm und zwei MG Versenktürmen. Das von den Deutschen nur kurz eroberte Werk läßt sich teilweise auch von innen begehen. Es galt als das am stärksten bewaffnete Infanteriewerk der Festung Verdun.

Vom Beinhaus geht es in südwestliche Richtung zum Wanderweg "Kalte Erde". Es ist auch über die D913 zu erreichen, die am Ossuaire entlangläuft.

Blick zum westlichen MG-Turm
   
Hauptkaserne
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Galopin Panzerturm


 




Zwischenwerk Thiaumont


Viel zu sehen gibt es an dem Ouvrage de Thiaumont nicht mehr wirklich viel. Dort läßt sich wie an keiner anderen Stelle die fast noch unveränderte Mond- und Kraterlandschaft erkennen, die von monatelangen Beschuß aller Kaliber herführte. Das Zwischenwerk war mit einem versenkbaren MG-Turm, einer Casematte Bourges und einem betonniertem Unterstand ausgestattet. Am Rande des Werkes finden wir die zwei heftig umkämpften Befehlsstände PC 118 und PC 119.

Das Werk liegt zwischen Beinhaus und Kalte Erde.

 

Überreste der Casematte Bourges
   
Das Trichterfeld
   
Der Befehlsstand PC 118, Abri FT3 oder Infanteriewerk 358


Fort Souville

Das Fort Souville stellte auf Grund seiner Größe und seiner Höhe (388m ü. N.N) ein imposantes Bauwerk dar. Man konnte von Kalte Erde über Douaumont bis nach Vaux beobachten und schießen. Im Sommer 1916 war es eine der letzten Schranken vor einem deutschen Durchbruch. Nach dem Verlust von Fort Douaumont war es der wichtigste Beobachtungspunkt für die Franzosen.

Fußweg zum Fort Souville:

Vom Memorial aus folgen sie der D913 in südwestliche Richtung. Die Kreuzung mit dem Löwen-Denkmal (Monument du Lion blessé" überqueren sie und nach weiteren 600m zweigt rechts ein Weg ab. Bald zweigt ein weiterer Weg nach rechts ab, dem sie weitere 700m folgen. Nun liegt das Fort zu ihrer Rechten vor ihnen. Vor einem Betreten wird ausdrücklich gewarnt.
Etwa 100m hinter dem Fort führt ein Weg nach rechts zum Bussière Panzerturm und zur Casemate Parmard. Anschließend folgen wir diesem Weg weiter bis zur Hauptstrasse D112, die links nach Verdun führt. Folgen sie der Strasse nach rechts bis zum Löwendenkmal, nun folgen sie der D913 nach links zurück zum Memorial.

 

 

Eingang zum Bussière Panzerturm

 

 

Casemate Parmard
Fort Souville

 

 

Caures-Wald


Hier befindet sich eine etwas entfernte, aber interessante Stätte um die Anfänge der Schlacht von Verdun.
Der Caures-Wald ist geprägt durch die Geschichte des Lieutenant-Colonel Driant und seinen 1200 Jägern. Sie lieferten sich mit den angreifenden Deutschen in den ersten Tagen vom 21. - 23. Februar 1916 erbitterte Gefechte. Im Caures-Wald befindet sich das Grab Driants, der dort in den Kämpfen sein Leben ließ.


Von Verdun aus geht es auf die D964 über Bras-sur-Meuse nach Vacherauville. Hier nach rechts abbiegen auf die D905 in Richtung Chaumont, Damvillers. Nach etwa 7 km ist auf der linken Seite der Unterstand hinter dem dazugehörigen Denkmal zu sehen.

 

Gefechtsstand

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Bunker zur Überwachung der Strassengabelung