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Sehenswertes
in der Stadt |
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Die Stadt Verdun wird
durch ihr historisches Stadtbild geprägt, es gibt dort einiges
zu besichtigen. Ein umfangreicher Rundgang sollte dieses bestätigen:
Princerie-Museum, Kathedrale und vieles mehr. Empfehlenswert ist
eine Besichtigung der alten Zitadelle, als Teil der Stadtfestung.
Ein Teil der 6 km langen Gänge ist als Museum ausgebaut worden.
Das Siegesdenkmal
Mitten im Herzen der Stadt
an der Rue Mazel gelegen, befindet sich das Siegesdenkmal, welches
ebenfalls in die Mauer der alten Stadtbefestigung integriert wurde.
Dieses Monument, dessen Front nach Osten, also dem Erzfeind und
Besiegten Deutschland zugewandt ist, wurde im Juni 1929 eingeweiht.
Es bildet ebenfalls einen zentralen Punkt des Gedenkens an die
Schlacht.
| Avenue de la victoire |
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Siegesdenkmal
mit Ritter |
73 Stufen führen an den eigentlichen Sockel des 30 m hohen
von russischen Beute-Kanonen flankierten Denkmals. Durch den dortigen
Eingangsbereich betritt man die Krypta, in der das „Goldene
Buch“ ausliegt. In diesem Buch sind alle Namen der vor Verdun
Gefallenen und der mit Medaillen geehrten Poilus verzeichnet.
Auch zur heutigen Zeit werden immer wieder Namen nachgetragen.
Vom Fuße des Denkmals fließt, vorbei am Hotel Le Coq
Hardi, bis in die Maas hinab, ein mit "Symbol des Lebens“
benannter künstlich angelegter Wasserlauf.
Kathedrale Notre-Dame de
Verdun
Auf den Ruinen des alten römischen Castrums
„Virodunum“ errichteten ab 457 n. Chr. die ansässigen
Siedler das erste Gotteshaus. Auch der heutige Monumentalbau mit
romanischen Einflüssen, dessen Bau ca. 990 n. Chr. begonnen
wurde, befindet sich an dieser Stelle und wacht über die
Stadt. Im Laufe der Jahrhunderte wurden weitere Anbauten wie die
Krypta und Portale angefügt, sowie spätgotische Elemente
hinzugefügt. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1755 existieren
bis heute nur noch zwei der ehemaligen vier Türme.
Zahlreiche Deutsche Beschießungen und dadurch resultierende
Beschädigungen musste die Kathedrale in den Jahren 1914-1918
über sich ergehen lassen.
Man sagt, dass die erste Granate am 21.02.1916 gegen 8 Uhr 15
das südöstliche Querschiff streifte und zwischen Kathedrale
und Palast einschlug.
| Die Kathedrale |
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Der Bischofspalast
Im Schatten der Kathedrale
Notre Dame befindet sich der ehemalige Bischofspalast (Palace
Episcopal), dessen Bau 1724 nach einem Entwurf vom Pariser Baumeister
Robert de Cotte begonnen wurde.
Die Namen der residierenden Bischöfe lassen sich im Eingangsbereich
des unter Denkmalschutz stehenden Gebäudes, betrachten.
Seit 1994 beherbergt es innerhalb seiner Mauern das „Centre
Mondial de la Paix“, besser bekannt als „Weltfriedenszentrum“.
Hier soll es dem Besucher möglich sein, sich mit Krieg, Frieden
und Versöhnung, der Freiheit und den Menschenrechten auseinander
zu setzen.
Es können Ausstellungen zu verschiedenen Themenbereichen,
Seminare besucht, sowie Konferenz- und Klassenräume genutzt
werden. Der Schwerpunkt wird hier auf Aufklärung der Jugend
gelegt, gerne arbeitet das Zentrum mit Schulklassen und Teilnehmern
von Bildungsfahrten zuammen.
Zum 90. Jahrestag der Schlacht wurden vor dem Weltfriedenszentrum
2 Skulpturen eingeweiht und der Palast selbst, als neues Teilstück
in die „Straße des Friedens“ aufgenommen.
| Der Bischofspalast |
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Öffnungszeiten des Weltfriedenszentrum:
Täglich: 09:30 - 12:00 / 14:00-18:00
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Die Zitadelle
Diese große Bastion,
zentral in der Stadt gelegen, bildet die Zitadelle, die sich nach
Nordwesten - in Richtung Deutschland - richtet.
Der Bau der Zitadelle begann schon 1554, erstreckte sich aber
über mehrere Jahrhunderte bis zu seiner Fertigstellung. Der
Festungsbaumeister Vauban (1633 - 1707), gestaltete den Bau weiter
und noch Mitte des 19. Jahrhunderts arbeitete man nach seinen
Plänen.
Nach dem die Preußische Besatzungsmacht 1873 die Zitadelle
verließ, wurden die Arbeiten, allerdings unterirdisch, zur
Verstärkung weiter fortgesetzt. In den Jahren 1890 und 1893
wurden unter Kommandant Guinot ca. 7 km unterirdische Gänge
angelegt. 1914 wurden 4 Horchstollen angelegt und mit dem Stollensystem
verbunden. Im dritten Kriegsjahr wurden Bäckereien geschaffen,
Telefonzentralen, Lagerräume, Aufenthaltsräume und vieles
mehr eingerichtet, um das Leben und Arbeiten zu erleichtern. Nun
war Platz für mehrere tausend Menschen, unterschiedliche
Quellen sprechen von 5000 - 10000 Personen.
1916 wird in ihren Gewölben die Stadt mit der Aufnahme in
die Ehrenlegion ausgezeichnet und ihr das Kriegsverdienstkreuz
verliehen. Im November 1920 wählte man dort den Leichnam
eines vor Verdun Gefallenen aus, der nun seinen Platz als „Unbekannter
Soldat“ unter dem Arc de Triumph gefunden hat.
Heute dient ein Teil der Zitadelle als Museum, im Rahmen einer
Rundfahrt werden dem Besucher dort 15 Szenen aus dem Leben im
Ersten Weltkrieg audiovisuell dargestellt. Ein Weg durch den Park
der Marschälle der die Zitadelle umgibt, führt an den
hohen Umwallungen der Befestigung vorbei und wird flankiert von
16 Statuen französischer Marschälle aus der Zeit Napoleons
I. bis zum Ersten Weltkrieg.
| Eingang zur Zitadelle |
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Park der Marschälle |
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Öffnungszeiten:
vom 01/02 bis 31/03>10:00 - 12:00 / 14:00 - 17:00 Uhr
vom 01/04 bis 30/04> 09:00 - 17:30 Uhr
vom 01/05 bis 30/06> 09:00 - 18:00Uhr
vom 01/07 bis 31/08> 09:00 - 19:00Uhr
vom 01/09 bis 30/09> 09:00 - 18:00 Uhr
vom 01/10 bis 30/11> 09:30 - 12:00 / 14:00 - 18:00 Uhr
vom 01/12 bis 23/12> 10:00 - 12:00 / 14:00 - 17:00 Uhr
vom 26/12 bis 30/12> 10:00 - 12:00 / 14:00 - 17:00 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist die Zitadelle
geschlossen.
Porte Chaussée
Das Porte Chaussée ist ein
Teil der alten Stadtbefestigung. Östlich des alten Stadtkerns,
direkt an der Maas gelegen, bildete es einen Hauptteil der früheren
defensiven Bewehrung.
Es wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts (1380) erbaut, im 15.
Jahrhundert baulich verändert und der Zeit angepasst.
Das 3-stöckige burgähnliche Stadttor wurde ab 1754 als
königliches Militärgefängnis genutzt.
Ein schweres heute noch erhaltenes Fallgatter verwehrte möglichen
Angreifern den Zutritt zur Stadt. Heute lädt es den Besucher
förmlich ein es zu durchwandern und Altstadt zu betreten
In naher Entfernung finden Sie auch das Tourismus-Büro der
Stadt mit dem gegenüberliegenden Monument aux Enfants de
Verdun.
| Porte Chaussée |
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Monument aux
Enfants de Verdun |
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Porte Saint Paul
Am nördlichen Ende des bekannten Place
Saint-Paul befindet sich ebenfalls ein Relikt der alten Stadtbefestigung,
das Porte Saint Paul. Erbaut 1877 und eingebettet in den Stadtwall
bildete das mit 2 Zugbrücken gesicherte Tor, die einzige
Möglichkeit für Automobile in den Stadtkern zu fahren.
Dieses änderte sich als man 1929 die Stadtwälle schleifte.
Nicht weit davon entfernt, auf der Rue Saint Paul, befindet sich
die Sous-Préfecture und der Palais de Justice.
Heute ist es der zentrale Verbindungspunkt zwischen der Altstadt
und dem Bahnhof, sowie ein beliebtes Fotomotiv für Besucher
der Stadt.
| Porte Saint Paul |
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