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	<title>Verdun - Eine Schlacht im Weltkrieg</title>
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	<description>Militärhistorische Betrachtung und touristische Hinweise zur Schlacht um Verdun</description>
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		<title>Leutnant der Reserve Schneidermann</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 11:46:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[3. Westfälisches Infanterie-Regiment Freiherr von Sparr Nr. 16]]></category>
		<category><![CDATA[Douaumont]]></category>
		<category><![CDATA[Thiaumont]]></category>
		<category><![CDATA[Verdunschlacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Leutnant der ReserveWilhelm &#8220;Willi&#8221; Schneidermann *02. Juli 1890+20. August 1916 bei Thiaumont 3. Westfälisches Infanterie-Regiment Freiherr von Sparr Nr. 1611./ Kompagnie   Das Infanterie-Regiment Freiherr von Sparr Nr. 16 wurde am 18. August 1916 in den Bereich des Steilhangs Douaumont vorgezogen und schon bald in die erste Linie des Infanterie-Regiments 58, direkt vor dem Zwischenwerk [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Leutnant der Reserve</span><br /><span style="text-decoration: underline;">Wilhelm &#8220;Willi&#8221; Schneidermann</span></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">*02. Juli 1890<br />+20. August 1916 bei Thiaumont</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">3. Westfälisches Infanterie-Regiment Freiherr von Sparr Nr. 16<br />11./ Kompagnie</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Das Infanterie-Regiment Freiherr von Sparr Nr. 16 wurde am 18. August 1916 in den Bereich des Steilhangs Douaumont vorgezogen und schon bald in die erste Linie des Infanterie-Regiments 58, direkt vor dem Zwischenwerk Thiaumont eingegliedert.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Am 19. August wird die vordere Linie mit schwerstem Feuer belegt, gegen 18 Uhr abends erfolgt ein Angriff stärkerer französischer Kräfte. In der Nacht zum 20. August wird das III./16 wieder abgelöst und marschiert zum Steilhang.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Lt.d.R Schneidermann erlag am 20. August 1916 seinen, vermutlich am Tage vorher, erlittenen Wunden. Er wurde auf dem Ehrenhain auf dem Südwestfriedhof in Essen zur letzten Ruhe gebettet.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Die genauen Umstände seines Todes bleiben ungeklärt.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-2259 alignleft" style="border: 2px solid black;" alt="Schneidermann" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Schneidermann_01-300x225.png" width="300" height="225" /></p>
<div id="attachment_2260" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2260  " style="border: 2px solid black; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" alt="" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/PC240168-300x225.png" width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Zwischenwerk Thiaumont</p></div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Flugfeld Sivry-sur-Meuse</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 08:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Damals und heute]]></category>
		<category><![CDATA[Flugfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Boelcke]]></category>
		<category><![CDATA[Sivry sur Meuse]]></category>
		<category><![CDATA[Verdun]]></category>

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		<description><![CDATA[Oswald Boelcke erreichte, frisch ernannt als Oberleutnant, im Februar 1916 von Douai kommend das Dorf Jametz. Sein Auftrag lautete; Schutz der Tätigkeiten der Artillerie-Flieger-Abteilung 203, im Rahmen des Angriffes auf die Festung Verdun. Den Beginn der Offensive verbrachte er allerdings auf Grund einer Darmerkrankung im Lazarett in Montmedy. Aus diesem flüchtete er nach wenigen Tagen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Oswald Boelcke erreichte, frisch ernannt als Oberleutnant, im Februar 1916 von Douai kommend das Dorf Jametz. Sein Auftrag lautete; Schutz der Tätigkeiten der Artillerie-Flieger-Abteilung 203, im Rahmen des Angriffes auf die Festung Verdun. Den Beginn der Offensive verbrachte er allerdings auf Grund einer Darmerkrankung im Lazarett in Montmedy. Aus diesem flüchtete er nach wenigen Tagen um einen französischen &#8220;Bauernschreck&#8221; zu jagen der mit seinen Bordwaffen des Öfteren das Flugfeld beschoss. Noch am gleichen Tage gelang es Boelcke diesen anzuschießen.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Da es ihn näher zur Front zog, erhielt er die Erlaubnis vom leitenden Stabsoffizier der Flieger einen eigenes Flugfeld zu errichten. Die Platzwahl fiel auf <a title="Sivry-sur-Meuse" href="http://www.verdun14-18.de/?p=2171">Sivry-sur-Meuse</a> und bald existierte dort die Fokkerstaffel Sivry mit Boelcke, Lt. Notzke, einem Personen- und einem Lastauto, sowie einem Unteroffizier und 15 Mann. Das Flugfeld lag ca. 1000 m nordwestlich von Sivry-sur-Meuse auf einer Wiese rechts der Maas. Die Entfernung zum zentralen Schlachtfeld Verdun betrug ca. 17 km.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-2239 alignleft" style="border: 5px solid black; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" alt="Boelcke" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Boelcke-300x202.png" width="300" height="202" /></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Losgelöst von der Flieger-Abteilung, als eigenständige Gruppe agierend wurde, die Fokkerstaffel direkt dem Stabsoffizier der Fliegerei unterstellt. Ziel war es, die Luftherrschaft durch offensives Eingreifen herzustellen. Am 11. März 1916 erreichte Boelcke das Flugfeld und bereits am 12. sowie am 13. März gelangen ihm mit dem Abschuss eines Farman-Doppeldeckers über dem Cote de Talou und eines Voisin Doppeldeckers bei Malancourt die Luftsiege Nr. 10 und 11.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Schon am 19. März schoss er eine Maschine südlich Cuisy und am 21. März einen Farman Doppeldecker über dem Fosses-Wald ab.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Für Luftsieg Nr. 12 erhielt er ein kaiserliches Dankschreiben, nebenbei pflegte er viel Kontakt zum Kronprinzen im nahen Stenay.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Im April wurde Olt. Boelcke vom General der Infanterie und Chef des Generalstabs Erich von Falkenhayn nach Charleville zum Abendessen befohlen.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Karfreitag, den 21. April 1916, kollidierte Lt. Notzke auf der Rückkehr eines Frühfluges mit Olt. Boelcke mit einem Fesselballon und stürzte tödlich ab. Er wurde durch Olt. v. Althaus und Lt. v. Hartmann ersetzt. Ostersonntag verbrachte Boelcke in Stenay mit Kaiser Wilhelm II. im Gespräch.</p>
<div id="attachment_2241" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2241  " style="margin: 20px; border: 5px solid black;" alt="Absturz von Lt. Noske" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Boelcke_02-300x199.png" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Absturz von Lt. Noske</p></div>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">An den folgenden Tagen errang er weitere Luftsiege:</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">26. April, Luftsieg Nr. 14 nach Kampf mit Absturz des Gegners südwestlich Vaux.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">2. Mai eine Maschine angeschossen, die bei Charny landen musste und von deutscher Artillerie zerstört wurde</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">6. Mai eine Maschine angeschossen, Notlandung südlich Hessenwald.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">9. Mai Abschuss Nr. 15, eines Doppeldeckers südlich des Pfefferrückens.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Am 18. Mai schoss er einen zweimotorigen Caudron bei Massiges in Brand, welcher in die 2. Linie stürzte, am 21. Mai brachte er einen Nieuport nach kurzem Luftkampf über dem Mort Homme zum Absturz. Noch am gleichen Abend folgte Abschuss 18 über dem Hessenwald. Belohnt wurde er mit der Ernennung zum Hauptmann.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Mitte Juni 1916 sollte eine Staffel von 6 Fokkern das Flugfeld von Sivry-sur-Meuse verstärken und ab dem 30. Juni 1916 unter der Führung von Hauptmann Boelcke eingesetzt werden. Dazu kam es nicht mehr, da bedingt durch den Fliegertod von Max Immelmann, Boelcke das Fliegen von höchster Stelle verboten und er an den Balkan abkommandiert wurde. Seinen letzten Luftsieg im Frontbereich Verdun errang Boelcke trotz Flugverbot am Abend des 27. Juni 1916, als er einen Franzosen über Douaumont abschoss.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><img class="size-medium wp-image-2244 alignleft" style="border: 5px solid black; margin: 20px;" alt="Boelcke_03" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Boelcke_03-191x300.png" width="191" height="300" /></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Über das Flugfeld bei Sivry in den weiteren Kriegsjahren konnten keine Informationen mehr eingeholt werden.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"></p>
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		<title>Leutnant Karl Koenig</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 14:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[1. Nassauisches Infanterie-Regiment 87]]></category>
		<category><![CDATA[Chaffour-Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Douaumont]]></category>
		<category><![CDATA[Verdunschlacht]]></category>

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		<description><![CDATA[LeutnantKarl Koenig *1891 in Essen+03. März 1916 bei Douaumont 1. Nassauisches Infanterie-Regiment 877./ Kompagnie   Karl Koenig, Sohn des von 1873-1906 amtierenden Bürgermeisters der Stadt Essen, fiel in den Kämpfen um das dem Fort Douaumont vorgelagerten, gleichnamigen Dorfes. Unbestätigten Berichten zufolge, verlor das Regiment bei den Kämpfen um Douaumont im Zeitraum vom 28. Februar 1916 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Leutnant</span><br /><span style="text-decoration: underline;">Karl Koenig</span></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">*1891 in Essen<br />+03. März 1916 bei Douaumont</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">1. Nassauisches Infanterie-Regiment 87<br />7./ Kompagnie</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Karl Koenig, Sohn des von 1873-1906 amtierenden Bürgermeisters der Stadt Essen, fiel in den Kämpfen um das dem Fort Douaumont vorgelagerten, gleichnamigen Dorfes. Unbestätigten Berichten zufolge, verlor das Regiment bei den Kämpfen um Douaumont im Zeitraum vom 28. Februar 1916 bis zum 04. März 1916, 345 Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Die Regimentsgeschichte schreibt zu seinem Tod:</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> Auch im Übrigen hatte das Regiment während seines Ausharrens in dem unter trommelfeuerähnlichem Artilleriefeuer liegenden Chaffour-Wald und bei dem Heranführen der Kompagnien an das Dorf ganz beträchtliche Verluste erlitten. Zusammen mit ungefähr 50 Unteroffizieren und Musketieren waren die Lts. Jung (1./87) und König (7./87) und der Führer der (8./87) Lt. Vogt gefallen.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> </p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Karl Koenig ruht neben seinem Vater in der Familiengruft auf dem Essener Ostfriedhof.</p>
<table style="width: 625px; height: 263px;" border="0" align="center">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2221" style="margin-left: 30px; margin-right: 30px; border: 2px solid black;" alt="Koenig" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Koenig-300x225.jpg" width="300" height="225" /></td>
<td><img class="aligncenter size-medium wp-image-2222" style="margin-left: 30px; margin-right: 30px; border: 2px solid black;" alt="Koenig_2" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Koenig_2-300x225.jpg" width="300" height="225" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Sivry-sur-Meuse</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Feb 2013 20:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MP</dc:creator>
				<category><![CDATA[Damals und heute]]></category>
		<category><![CDATA[Etappe]]></category>
		<category><![CDATA[Feldlazarett]]></category>
		<category><![CDATA[Oswald Boelcke]]></category>
		<category><![CDATA[Sivry sur Meuse]]></category>

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		<description><![CDATA[Sivry-sur-Meuse war ein Etappen-Standort im Hinterland der deutschen Front an der Maas. Der Ort hatte knapp 300 Einwohner. In Sivry befand sich schon ab dem 01. Oktober 1914 das Reserve-Feldlazarett 25. Das Lazarett erstreckte sich über mehrere Gebäude: Schule, Rathaus sowie Scheunen und Wohngebäude. Es besass über 200 Lagerstellen. Zum Lazarett gehört ein Bade- und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Sivry-sur-Meuse war ein Etappen-Standort im Hinterland der deutschen Front an der Maas. Der Ort hatte knapp 300 Einwohner.</p>
<p style="text-align: justify;">In Sivry befand sich schon ab dem 01. Oktober 1914 das Reserve-Feldlazarett 25. Das Lazarett erstreckte sich über mehrere Gebäude: Schule, Rathaus sowie Scheunen und Wohngebäude. Es besass über 200 Lagerstellen. Zum Lazarett gehört ein Bade- und Desinfektionsraum. Nach Beginn der Verdun Schlacht entsteht südlich von Sivry der Haupt-Verbandsplatz der 14. Infanterie-Division. Am 23. April 1916 übernimmt das Reserve-Feldlazarett 35 die Einrichtung und versorgt aufgrund der günstigen Lage der Ortschaft, Verwundete und Kranke von beiden Seiten der Maas.</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignleft  wp-image-2180" style="margin-left: 20px; margin-right: 20px; border: 5px solid black;" alt="Sivry_01" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Sivry_01-300x197.jpg" width="270" height="177" /></td>
<td> </td>
<td><img class=" wp-image-2181 aligncenter" style="margin: 20px; border: 5px solid black;" alt="Sivry" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/PB027149-300x225.jpg" width="240" height="180" /></td>
</tr>
<tr>
<td>Kaiser-Wilhelm-Strasse mit Feldlazarett</td>
<td> </td>
<td>Heute: Das Rathaus von Sivry-sur Meuse</td>
</tr>
<tr>
<td> </td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td><img class="aligncenter  wp-image-2229" style="border: 5px solid black; margin: 20px;" alt="Sivry" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Sivry_08-300x199.jpg" width="270" height="179" /></td>
<td> </td>
<td><img class="aligncenter  wp-image-2228" style="border: 5px solid black; margin: 20px;" alt="DSCN0192[1]" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/DSCN01921-300x225.jpg" width="240" height="180" /></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Die ehemalige deutsche Kriegsgräberstätte Sivry-sur-Meuse wurde als Folge der Errichtung des Lazaretts angelegt. Der Friedhof besteht heute nicht mehr. Der Gräberdienst der Wehrmacht löste 1943 den Friedhof neben weiteren auf und alle 729 Grabstellen wurden nach Consenvoye umgebettet.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="alignleft  wp-image-2184" style="border: 5px solid black; margin: 20px;" alt="Sivry" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Sivry_04-300x191.jpg" width="270" height="172" /></td>
<td style="width: 40px;"> </td>
<td><img class="alignleft  wp-image-2185" style="border: 5px solid black; margin: 20px;" alt="Sivry" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Sivry_03-300x225.jpg" width="240" height="180" /></td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
<tr>
<td>Der Soldatenfriedhof in Sivry</td>
<td> </td>
<td>Noch 2011 war das Denkmal des Königlich Sächsischen Ersatz-Feldartillerie-Regiments 47 in einem schlechten Zustand.</td>
<td> </td>
<td> </td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;">1916 hatte der bekannteste deutsche Jagdflieger Oswald Boelcke seine Unterkunft in Sivry. Oswald Boelcke entwickelte als erster Jagdflieger weltweit die Einsatzgrundsätze im Luftkampf.</p>
<p style="text-align: justify;">Im März 1916 wurde in Sivry-sur-Meuse die Fliegerabteilung Sivry und spätere Jagdstaffel 2/Jasta Boelcke aufgestellt. Die Staffel bestand aus sechs Jagdflugzeugen. Das Flugfeld befand sich auf der Wiese zwischen Kanal und Maas. In der Zeit zwischen dem 12. März und 27. Juni 1916 gelangen Oswald Boelcke 10 Anschüsse zwischen Verdun und der Champagne. Oswald Boelcke liess einen Front-Beobachtungsstand telefonisch mit dem Flugfeld verbinden und schuf so die erste Flieger-Leitstelle.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="size-medium wp-image-2188 aligncenter" style="border: 5px solid black; margin-top: 20px; margin-bottom: 20px;" alt="Boelckes Wohnhaus" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Boelke_SivrysurMeuse_01-300x223.jpg" width="300" height="223" /></td>
<td style="width: 40px;"> </td>
<td><img class="size-medium wp-image-2189 aligncenter" style="border: 5px solid black; margin: 20px;" alt="OLYMPUS DIGITAL CAMERA" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Boelke_SivrysurMeuse_02-300x225.jpg" width="300" height="225" /></td>
</tr>
<tr>
<td>Das Quartier von Oswald Boelcke 1916</td>
<td> </td>
<td>Das Haus heute&#8230;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich gab es in Sivry auch eine Kommandantur. Heute würde man &#8220;militärische Verwaltungsstelle&#8221; sagen. Hier hatte der Ortskommandant seinen Stab untergebracht.</p>
<table border="0">
<tbody>
<tr>
<td><img class="size-medium wp-image-2191 aligncenter" style="border: 5px solid black; margin: 20px;" alt="Sivry_06" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Sivry_06-300x187.jpg" width="300" height="187" /></td>
<td style="width: 40px;"> </td>
<td><img class="size-medium wp-image-2192 aligncenter" style="margin: 20px; border: 5px solid black;" alt="Sivry" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/PB027151-300x225.jpg" width="300" height="225" /></td>
</tr>
<tr>
<td>Die Kommandantur in Sivry 1916</td>
<td> </td>
<td>Das Haus heute&#8230;.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p> </p>
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		<title>Fähnrich Ferdinand von Eckardt</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 15:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ollie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109]]></category>
		<category><![CDATA[Vaux-Kreuz Höhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verdun]]></category>

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		<description><![CDATA[Fähnrich Ferdinand von Eckardt *18. Juni 1899 + 8. September 1917 4./ Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 Angehöriger des Regiments seit 1. August 1917 Ferdinand von Eckard fiel im jungen Alter von 18 Jahren bei den schweren Abwehrkämpfen die das Regiment im Bereich Vaux-Kreuz-Höhe / Uboot-Graben/Wespentaille / Friedrichs-Höhe, zu bestehen hatte. Die Regimentsgeschichte schreibt dazu: &#8230;In [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Fähnrich</span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Ferdinand von Eckardt</span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">*18. Juni 1899</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">+ 8. September 1917</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">4./ Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Angehöriger des Regiments seit 1. August 1917</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Ferdinand von Eckard fiel im jungen Alter von 18 Jahren bei den schweren Abwehrkämpfen die das Regiment im Bereich Vaux-Kreuz-Höhe / Uboot-Graben/Wespentaille / Friedrichs-Höhe, zu bestehen hatte.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Die Regimentsgeschichte schreibt dazu:</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">&#8230;In diesen Feuerorkan hinein erfolgte um 6 Uhr 10 vorm. der feindliche Infanterieangriff. Dichter Nebel lag über dem Kampfgelände, das von den Strahlen des ersten Morgendämmerns nur schwach erhellt war. Die Rufe der Posten und Handgranatenexplosionen ließen die in höchster Bereitschaft harrenden Besatzungen aus ihren Unterständen stürzen. Vor dem sofort besetzten K2 Graben brachen die vordersten feindlichen Wellen zum größten Teil zusammen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">&#8230;Starke Stoßtrupps erschienen vor dem rechten Flügel des Kuenzergrabens und versuchten, diesen aufzurollen. Überraschend schnell stießen Teile des Feindes von der Vaux-Kreuz Höhe die Zwischenstellung entlang und erreichten den Bataillonsgefechtsstand auf der Grenadierhöhe, während andere Trupps über die Wespentaille in die Stabsmulde herabstiegen. Bevor die Wirkung der Gegenstöße der Bereitschaftskompagnien fühlbar wurde, entspann sich um die deutschen Widerstandsnester ein erbitterter Zwischenfeldkampf&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">&#8230;Das I. Bataillon verlor an Toten 1 Fähnrich (v. Eckardt) und 35 Mann&#8230;</p>
<p lang="zxx">
<p lang="zxx"> <img class="alignnone size-medium wp-image-2049" style="border: 2px solid black;" title="Eckhart" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Eckhart-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p lang="zxx">Die Inschrift auf seinem Grabstein auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe lautet:</p>
<p lang="zxx">WIE SIND DIE HELDEN</p>
<p lang="zxx">GEFALLEN IM STREIT</p>
<p lang="zxx">SCHNELLER WAREN SIE</p>
<p lang="zxx">DENN DIE ADLER UND</p>
<p lang="zxx">STAERKER ALS DIE LOEWEN ZUSAMMEN</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Leutnant Carl von Borcke</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 07:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ollie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109]]></category>
		<category><![CDATA[Fosses-Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Grenadierhöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Vaux-Kreuz Höhe]]></category>
		<category><![CDATA[Verdun]]></category>

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		<description><![CDATA[Leutnant Carl von Borcke *13. Mai 1897 Gemeinde Saarburg +17. August 1917 Fosses-Wald Zugführer 9. Kompagnie III./ 1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109 Zum Regiment gestoßen am 14. Oktober 1916, letzte Beförderung am 10. Dezember 1916. Leutnant von Borcke wurde am 4. März 1917 bei der Erstürmung der Vaux-Kreuz Höhe bereits schon einmal verwundet. Er fiel [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Leutnant</span></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Carl von Borcke</span></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">*13. Mai 1897 Gemeinde Saarburg</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">+17. August 1917 Fosses-Wald</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Zugführer 9. Kompagnie</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">III./ 1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Zum Regiment gestoßen am 14. Oktober 1916, letzte Beförderung am 10. Dezember 1916.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Leutnant von Borcke wurde am 4. März 1917 bei der Erstürmung der Vaux-Kreuz Höhe bereits schon einmal verwundet. Er fiel beim Unternehmen Baden, dessen Ziel es war in die französischen Stellungen einzubrechen, Gefangene und Beute zu machen und damit wieder die eigenen Linien zu erreichen.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Aus der Regimentsgeschichte des Leib-Grenadier-Regiments 109:</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">&#8230;In B4 war die 9. Kompanie angesetzt. Die erste Welle wurde von Leutnant v.Borcke geführt. Ein Stoßtrupp hatte den feindl. Graben vor dem eig. Abschnitt zu nehmen, ein Stoßtrupp den &#8220;Wamboldweg&#8221; abzuriegeln und ein dritter Stoßtrupp die Verbindung nach links mit dem GR 110 aufzunehmen. Über den genommenen Graben führte alsdann Lt. v. Borcke den Befehl&#8230;</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">&#8230;Am 17. August fielen vor dem Eingang des Pionierstollens auf der Grenadierhöhe Leutnant v.Borcke und Fähnrich Graf v. Spreti&#8230;</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> <img class="alignnone size-medium wp-image-2044" style="border: 2px solid black;" title="Borcke" alt="" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Borcke-225x300.jpg" width="225" height="300" /></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Carl von Borcke ruht in seiner alten Garnisonsstadt Karlsruhe mit vielen seiner Regimentsangehörigen auf dem dortigen Ehrenfeld des Hauptfriedhofs.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leutnant der Reserve Karl Schlüter</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2012 15:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ollie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[Minz-Schlucht]]></category>
		<category><![CDATA[Reserve-Infanterie-Regiment 74]]></category>
		<category><![CDATA[Verdunschlacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Leutnant der Reserve Karl Schlüter *19. Dezember 1886 (laut Regimentsgeschichte 19. Februar 1886) +9. Mai 1916 Verdun 2. Kompagnie, I./Reserve-Infanterie-Regiment 74 Karl Schlüter marschierte mit dem Regiment als Vizefeldwebel und Offiziers-Stellvertreter zu Beginn des Krieges aus. Er wurde bereits am 17. September 1914 verwundet, als sein Bataillon einen Bahndamm östlich von Reims gewinnen sollte. Seine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Leutnant der Reserve</span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Karl Schlüter</span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">*19. Dezember 1886 (laut Regimentsgeschichte 19. Februar 1886)</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">+9. Mai 1916 Verdun</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">2. Kompagnie, I./Reserve-Infanterie-Regiment 74</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Karl Schlüter marschierte mit dem Regiment als Vizefeldwebel und Offiziers-Stellvertreter zu Beginn des Krieges aus. Er wurde bereits am 17. September 1914 verwundet, als sein Bataillon einen Bahndamm östlich von Reims gewinnen sollte.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Seine später tödliche Verletzung am Kopf und am linken Arm erhielt er am 22. April 1916 in der Albain-Schlucht, nachdem das Regiment am 18. April, aufgrund starken Artilleriefeuers aus dem Unterkunftsbereich &#8220;Minz-Schlucht&#8221; in die vordere Stellung, Abschnitt II/links (Führer Oblt. Engel), verlegt wurde.</p>
<div id="attachment_2010" class="wp-caption alignnone" style="width: 231px"><img class="size-medium wp-image-2010" title="Schlueter_02" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Schlueter_02-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" /><p class="wp-caption-text">Albain-Schlucht, Stellungsbereich des RIR 74</p></div>
<p lang="zxx">Quelle: Das Antlitz von Verdun / von Hermann Ziese-Beringer. &#8211; Berlin : Frundsberg, [1936]</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Leutnant d.R. Schlüter berichtet ab 10 Uhr vormittags nach hinten:</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">&#8220;In der Stellung des III. Batls. sieht es trostlos aus. Lt. Piller war letzte Nacht ½ Stunde verschüttet und ist krank zurück. Unsere Mannschaften haben Unglaubliches auszustehen, fortwährend im schweren Feuer, äußerst wenig Flüssigkeit. Baldige Ablösung ist dringend wünschenswert, zumal bei Nacht alles arbeitet. Die Schüsse kommen hauptsächlich aus südlicher Richtung, es ist seit gestern früh ebenso schlimm wie in der Minze-Schlucht am 17./18.4.&#8221;</p>
<div id="attachment_2011" class="wp-caption alignnone" style="width: 202px"><img class="size-medium wp-image-2011" title="Schlueter_03" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Schlueter_03-192x300.jpg" alt="" width="192" height="300" /><p class="wp-caption-text">Minz-Schlucht&nbsp;</p>
<p></p></div>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Abgehende Meldung um 11 Uhr 30:</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">&#8220;Oberlt. Engel ist um 11 Uhr vorm. in der Stellung des Batls. schwer verwundet. Granate rechten Teil des Beckens zerschmettert. Ist sofort zurückgebracht worden, hatte starke Schmerzen, ich habe ihn noch gesprochen.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Letzte Meldung um 5 Uhr 30 nachm.:</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">&#8221; Die Stellung der 2. Kp. ist total eingeebnet. Den ganzen Tag hat der Feind die 2. Kp. beschossen mit Kaliber 15,5 und einigen 22, nachdem gestern rechts neben mir die 11./ Kp. eingeebnet ist. Die sämtlichen Handgranaten sind verschüttet. Ein Verkehr in Stellung ist unmöglich.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Die nächste Meldung der Kp. kommt nicht mehr von Lt. Schlüter. In später Abendstunde wird er schwer verwundet. Zahllose kleine Splitter durchdringen seinen Körper. Die Wunden scheinen zunächst nur oberflächlich zu sein, darum nimmt er sie auch mit kühlem Humor auf. Nach drei Wochen stirbt er daran.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">(aus der Regimentsgeschichte RIR 74)</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"> <img class="alignnone size-medium wp-image-2009" style="border: 2px solid black;" title="Schlueter_01" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Schlueter_01-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Leutnant d. R.Schlüter ruht auf dem Ehrenfeld des Zentralfriedhofs in Münster/Westfalen</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Leutnant d. Reserve Eduard Dietz</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 13:58:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ollie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109]]></category>
		<category><![CDATA[Argonnen]]></category>
		<category><![CDATA[Marienhöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Romagne-sous-Montfaucon]]></category>

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		<description><![CDATA[Leutnant d. Reserve Eduard Dietz *24. Dezember 1897 + 9. Oktober 1918 &#160; Eingesetzt als Zugführer 9. und 11. Kompagnie Letzte Beförderung: 18. Oktober 1918 zum Leutnant. d. Reserve (laut Regimentsgeschichte) Eingliederung in das Regiment am 2. Juni 1917 Verwundet am 21. März 1918 bei Fayet, 30. Mai 1918 bei Le Charmel. 1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Leutnant d. Reserve</span></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Eduard Dietz</span></p>
<p lang="zxx">*24. Dezember 1897</p>
<p lang="zxx">+ 9. Oktober 1918</p>
<p>&nbsp;</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Eingesetzt als Zugführer 9. und 11. Kompagnie</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Letzte Beförderung: 18. Oktober 1918 zum Leutnant. d. Reserve (laut Regimentsgeschichte)</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Eingliederung in das Regiment am 2. Juni 1917</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Verwundet am 21. März 1918 bei Fayet, 30. Mai 1918 bei Le Charmel.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">1. Badisches Leib-Grenadier-Regiment Nr. 109</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Leutnant Dietz fiel nahe Romagne-sous-Montfaucon. Das GR 109 führte schwere Abwehrkämpfe nach der Eroberung der Marienhöhe. Das Regiment lag in einem weit in die feindliche Stellung vorgeschwungenen Bogen.</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Aus der Regimentsgeschichte des Grenadier-Regiment Nr. 109:</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">&#8230;Inzwischen war das feindl. Artilleriefeuer zu gewaltiger Stärke angewachsen. Es leitete Massenstürme der Amerikaner ein. Westlich der Marienhöhe und östlich der Höhe 255, also gerade in den Abschnitten, die durch die Gewehre der Grenadiere nicht gestützt waren, wurden die deutschen Linien durchbrochen&#8230;</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">&#8230;Der 9. Oktober war ein Kampftag erster Ordnung gewesen und hatte an das Regiment und dessen Führer höchste Anforderungen gestellt&#8230;.Blutige Verluste hatte der Tag nach den sofort erstellten Erhebungen dem Regiment gebracht. Lt.d.R Hahner, Müntefering, Schroda und Dietz sowie 42 Grenadiere waren gefallen&#8230;</p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;"> <img class="alignleft size-medium wp-image-1991" style="border: 2px solid black;" title="Dietz" alt="" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Dietz-225x300.jpg" width="225" height="300" /></p>
<p lang="zxx" style="text-align: justify;">Das Grab des Leutnat d.R. Dietz findet man heute auf dem Hauptfriedhof Karlsruhe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Vizefeldwebel Paul Mehnert</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 13:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ollie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[Champneuville]]></category>
		<category><![CDATA[Reserve-Jäger-Bataillon 5]]></category>
		<category><![CDATA[Verdunschlacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Vizefeldwebel Paul Mehnert &#160; *5. März 1882 in Dresden +13. März 1916 1. Kompagnie Reserve-Jäger-Bataillon 5 Offiziers-Aspirant Paul Mehnert wurde am 10. März 1916 schwer verwundet und verstarb am 13. März 1916 im Kriegslazarett 1. XIII Dun-sur Meuse. Die Regimentsgeschichte des RJB 5 berichtet an diesem Tage:  &#8230;Am 10.3. schneit es wieder, und bald liegt [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Vizefeldwebel</span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Paul Mehnert</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">*5. März 1882 in Dresden</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">+13. März 1916</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">1. Kompagnie</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Reserve-Jäger-Bataillon 5</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Offiziers-Aspirant Paul Mehnert wurde am 10. März 1916 schwer verwundet und verstarb am 13. März 1916 im Kriegslazarett 1. XIII Dun-sur Meuse.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Die Regimentsgeschichte des RJB 5 berichtet an diesem Tage:</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"> &#8230;Am 10.3. schneit es wieder, und bald liegt der Schnee handhoch.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Und als dann Tauwetter eintritt, wird es in den Erdlöchern sehr ungemütlich. Champneuville bleibt dauernd unter schwerstem Feuer. Der Grund ist wohl die dicht hinter dem Dorf stehende Mörserbatterie, die scheinbar erkannt ist. Sie hat schwere Verluste. In Champ schlägt ein Volltreffer schweren Kalibers in einen Unterstand und verschüttet mehrere Jäger. Es gelingt den unverzagten Kameraden, in dem schweren Feuer nur 6 Tote und 8 Verwundete zu bergen&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><img class="alignleft  wp-image-1985" style="border: 2px solid black;" title="Mehnert" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Mehnert1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Ob sich Vizefeldwebel Mehnert unter diesen Opfern befand konnte nicht ermittelt werden. Sein Grab befindet sich heute auf dem Triniatisfriedhof in Dresden.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Leutnant Friedrich-Leopold Siekert</title>
		<link>http://www.verdun14-18.de/?p=1977</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 13:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ollie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimgeholt]]></category>
		<category><![CDATA[Dannevoux]]></category>
		<category><![CDATA[Infanterie-Regiments 130]]></category>
		<category><![CDATA[Verdunschlacht]]></category>

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		<description><![CDATA[Leutnant Friedrich-Leopold Siekert *3.12.1893 in Küstrin +4.9.1914 in Moyeuvre Grande Zugführer 5. Kompagnie 1. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr.130 Leutnant Siekert nahm am Kampf des Regiments um die Maasübergänge vom 29. August &#8211; 1. September 1914 teil. Laut Ehrenrangliste des Heeres wurde er entgegen der Regimentsgeschichte am 1. September 1914 verwundet und verstarb am 4. September 1914 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Leutnant</span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><span style="text-decoration: underline;">Friedrich-Leopold Siekert</span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">*3.12.1893 in Küstrin</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">+4.9.1914 in Moyeuvre Grande</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Zugführer 5. Kompagnie</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><strong><span style="font-size: medium;">1. Lothringisches Infanterie-Regiment Nr.130</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Leutnant Siekert nahm am Kampf des Regiments um die Maasübergänge vom 29. August &#8211; 1. September 1914 teil. Laut Ehrenrangliste des Heeres wurde er entgegen der Regimentsgeschichte am 1. September 1914 verwundet und verstarb am 4. September 1914 in Moyeuvre Grande. In der Preußischen Verlustliste, Seite 1050, wird er ebenfalls als schwer verwundet angegeben.</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">Aus der Regimentsgeschichte des Infanterie-Regiments 130:</p>
<p>&#8230;Die um Dannevoux erstarrten Linien der 34. ID schließen sich, durch frische Kräfte (u.a. II./IR 130) verstärkt, südlich der Straße Dannevoux &#8211; Septsarges dem Angriff des I. Bataillons an. Im Grunde des Butelbaches und in den kleinen Waldstückchen wird verschnauft. Dann geht es weiter vor. Bei Hauptmann Hildebrandt sind inzwischen 4 MG zum Schweigen gebracht. Der Rest begleitet weiterhin die angreifenden Schützenwellen durch überhöhendes Feuer. Am weitesten vorne ist Lt. Sieckert mit seinem Zuge. Er gerät in eigenes Artilleriefeuer und fällt. Der Feind nimmt den Angriff nicht an. Er reißt aus&#8230;</p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p style="text-align: justify;" lang="zxx"><img class="alignleft size-medium wp-image-1978" style="border: 2px solid black;" title="Sieckert" src="http://www.verdun14-18.de/wp-content/uploads/Sieckert-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></p>
<p style="text-align: justify;" lang="zxx">
<p>Friedrich Siekert fand seine letzte Ruhestätte auf dem III. Städtischen Friedhof Stubenrauchstraße in Berlin.</p>
]]></content:encoded>
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